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Grüner Anistrichterling

(Clitocybe odora)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: essbaressbar
Hinweis: Enthält Inhaltsstoffe, die im Rohzustand unverträglich sind. Nur gut durchgegart verzehren!
Inhaltsstoffe:
Plicatulasäure
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Grüne Anistrichterling (Clitocybe odora) ist ein mittelgroßer Pilz, der durch seine auffällige blaugrüne bis graugrüne Färbung besticht. Der Hut ist anfangs gewölbt, verflacht später und ist oft leicht wellig verbogen. Das markanteste Merkmal ist jedoch sein intensiver Geruch nach Anis, der selbst bei getrockneten Exemplaren noch lange erhalten bleibt. Die Lamellen sind blasser als der Hut und laufen leicht am Stiel herab.

🍄 Kulinarik: Essbar (Bedingt / Gewürzpilz)
Aufgrund seines extrem starken Aromas wird er meist nur in kleinen Mengen verwendet. Er eignet sich hervorragend für Saucen oder als Beigabe zu Mischpilzgerichten.
⚠ Wichtiger Hinweis (Plicatulasäure):
Der Pilz enthält Plicatulasäure, eine Substanz, die im Verdacht steht, zytotoxisch (zellschädigend) zu wirken. Er sollte daher nur sporadisch und in geringen Mengen als Gewürz verzehrt werden. Vom häufigen Genuss großer Mengen wird heute abgeraten.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont in der Laub- und Nadelstreu. Er ist sehr anpassungsfähig und bei vielen Bäumen zu finden, insbesondere bei Rotbuche, Eiche, Fichte und Kiefer. Erscheinungszeit: August bis Dezember.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Geruchstest & Farbe
Der intensive Anisgeruch ist das Hauptmerkmal. Achten Sie bei verblassten Exemplaren auf die Lamellen, die meist noch einen Grünstich aufweisen. Im Gegensatz zum giftigen Firnistrichterling riecht dieser niemals süßlich-parfümiert.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Clitocybe odora
Weitere Bezeichnungen:
Anispilz
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
3.0 cm - 8.0 cm breit; jung blaugrünlich, später graugrünlich, im Alter auch weiß; jung gewölbt, später flach ausgebreitet mit etwas vertiefter Mitte, meist aber nur wenig trichterförmig, Oberfläche fein radialfaserig, in der Mitte auch feinschuppig, im Alter meist stark ausblassend, Rand jung etwas eingerollt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel angewachsen und etwas herablaufend, nicht sehr gedrängt stehend, Untermischung mit kürzeren und gegabelten Lamellen, jung blass cremefarben, später blass graugrünlich bis ockergrünlich, Schneiden wellig bis schwach gekerbt und etwas heller
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; zylindrisch, voll-ausgestopft, später hohl, zuerst weißlich, dann blass graugrünlich, etwas heller als der Hut, längsfaserig, Basis feinflaumig
Fleisch:
weiß bis blassgrün, weich
Geruch:
stark nach Anis
Geschmack:
mild
Sporen:
cremefarben
Boden:
nährstoffreicher Boden
Begleitpflanze:
Efeu
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald unter Buchen unter Eichen unter Eschen unter Kiefern unter Fichten
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 3–8 cm breit; jung gewölbt, später flach vertieft; bläulich-grün bis graugrün; Oberfläche glatt, bei Trockenheit etwas ausblassend.
  • Lamellen: Blass grünlich bis weißlich-creme; breit am Stiel angewachsen oder kurz herablaufend.
  • Fleisch: Weißlich bis blass grünlich; weich; mit einem sehr intensiven, angenehmen Anisgeruch.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
INTENSIVES AROMA: Der Grüne Anistrichterling ist durch seine auffällig grünliche Farbe und den starken Duft nach Anis kaum zu verwechseln. Selbst im getrockneten Zustand bleibt das Aroma oft erhalten. Er wächst als Saprobiont in der Laub- und Nadelstreu und ist besonders in Buchenwäldern häufig anzutreffen.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Grüner Anistrichterling im Porträt (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen

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Speisewert:

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