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Frühjahrslorchel

(Gyromitra esculenta)

📖 Schlauchpilze
💀
LEBENSGEFAHR! Dies ist ein tödlich giftiger Pilz. Bereits geringste Mengen können zum Tode führen. Keine Verzehrfreigabe!
📷 Pilzbilder

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Speisewert: tödlich giftigtödlich giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Die Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta) fällt durch ihren markanten, gehirnartig gewundenen Hut auf, der rotbraun bis dunkelbraun gefärbt ist. Im Gegensatz zur Speisemorchel ist der Hut nicht wabig-gekammerst, sondern unregelmäßig faltig-hirnartig. Der Stiel ist weißlich bis hellgrau, unregelmäßig grubig und im Inneren meist mehrkammerig hohl.

☠ TÖDLICH GIFTIG!
Die Frühjahrslorchel enthält das Zellgift Gyromitrin. Dieses zersetzt sich im Körper zu Methylhydrazin (einem Raketentreibstoff-Bestandteil), das Leber, Nieren und das zentrale Nervensystem schwer schädigt. Auch Kochdämpfe können bereits zu Vergiftungen führen!
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein klassischer Frühpilz, der von März bis Mai erscheint. Er bevorzugt sandige, saure Böden in Kiefernwäldern, oft an Kahlschlägen, Wegrändern oder Brandstellen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Hirn vs. Wabe
Wichtigste Unterscheidung zur Speisemorchel: Lorcheln haben eine hirnartig gewundene Struktur (wie ein Gehirn), Morcheln haben eine längs- und quergerippte Struktur (wie Bienenwaben). Im Querschnitt ist die Lorchel mehrkammerig-fleischig, die Morchel einreihig-hohl.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Gyromitra esculenta
Weitere Bezeichnungen:
Frühjahrs-Lorchel, Gift-Lorchel, Giftlorchel, Frühlorchel, Früh-Lorchel
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 15.0 cm breit; gelbbraun, rotbraun oder schwarzbraun; Z. T. bis zu 15 cm hoch (normal bis 10 cm), rundlich, die Oberfläche ist auffällig, hinartig gewunden
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
keine direkte Hutunterseite vorhanden, siehe Fruchtkörperbeschreibung
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 7.0 cm, max. Stielbreite 4.0 cm; meist relativ kurz, grubig bis stark gefurcht, gekammert, hohl, feinkleiig, grauweißlich bis gelblich, mit dem Hut unregelmäßig verwachsen
Fleisch:
wachsartig, brüchig, weißlich
Geruch:
angenehm
Geschmack:
angenehm
Sporen:
elliptisch, glatt, meist mit zwei Tropfen
Boden:
sandiger Boden
Begleitpflanze:
Scharbockskraut, Pestwurz, Moose
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Nadelholz an / auf Baumstümpfen unter Kiefern auf Wegen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 2–10 cm (selten bis 15 cm) breit; typisch hirnartig gewunden; kastanien- bis schwarzbraun; an mehreren Stellen mit dem Stiel verwachsen.
  • Stiel: Weißlich bis blass gräulich; oft unregelmäßig grubig oder gefurcht; innen gekammert hohl.
  • Fleisch: Weißlich; wachsartig-brüchige Konsistenz; intensiv aromatisch pilzig duftend.
Wichtigste Bestimmungsmerkmale
DIE TÖDLICHE GIFT-LORCHEL: Die Frühjahrslorchel ist ein tödlich giftiger Pilz, der vor allem in Nadelwäldern bei Kiefern auf sandigen Böden vorkommt. Sie enthält den Giftstoff Gyromitrin, der beim Verzehr schwere Organschäden (insbesondere Leber und Nieren) verursacht. Früher wurde sie oft nach langem Abkochen verzehrt, was jedoch aufgrund der unvorhersehbaren Giftkonzentrationen und giftiger Kochdämpfe lebensgefährlich ist. Eine Verwechslung mit Speisemorcheln ist aufgrund der hirnartigen (statt wabenartigen) Struktur lebensgefährlich.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Frühjahrslorchel im Portrait (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen

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