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LEBENSGEFAHR!
Dies ist ein tödlich giftiger Pilz. Bereits geringste Mengen können zum Tode führen. Keine Verzehrfreigabe!
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tödlich giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Spitzgebuckelte Raukopf (Cortinarius rubellus) ist ein mittelgroßer Pilz mit einem auffällig spitz kegeligen Buckel in der Hutmitte. Die Farbe ist warm fuchsig- bis zimtbraun. Die Lamellen sind breit, stehen entfernt und haben eine ähnliche Farbe wie der Hut. Besonders typisch ist der Stiel, der auf bräunlichem Grund gelbliche, gürtelartige Bänder (Velumreste) aufweist.
☠ TÖDLICH GIFTIG! (Orellanus-Syndrom)
Enthält wie sein Verwandter das extrem starke Nierengift Orellanin. Die Latenzzeit bis zu den ersten Symptomen beträgt 3 bis 14 Tage. Eine Vergiftung führt fast immer zu schwerem Nierenversagen. Schon geringste Mengen (ein einzelner Pilz) können tödlich sein.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er wächst als Mykorrhizapartner von Nadelbäumen, fast ausschließlich bei Fichten (Picea abies). Er bevorzugt saure, feuchte und moosige Böden (oft im Heidelbeer- oder Torfmoos-Umfeld). Er erscheint von August bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Spitzer Buckel & Gelbe Bänder Achten Sie im Nadelwald auf den deutlichen Buckel und die gelblichen Zickzack-Bänder am Stiel. Das Fleisch ist im Schnitt gelbbraun bis rostig-orange. Verwechslungen mit dem Pfifferling sind aufgrund der braunen Farben und echten Lamellen bei genauem Hinsehen eigentlich ausgeschlossen, kommen aber leider vor.
Wiss. Begriff:
Cortinarius rubellus
Weitere Bezeichnungen:
Spitzbuckelige Orange-Schleierling, Spitzgebuckelter Orangeschleierling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
3.0 cm - 8.0 cm breit; lebhaft orangebraun, rostbräunlich; kegelig, spitz gebuckelt (!), alt glockig bis gewölbt, Oberfläche trocken, feinschuppig, Rand lange eingerollt, jung mit gelbbräunlichen Velumresten
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen abgerundet angewachsen, entfernt stehend, dick, zimt- bis rostbräunlich
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; zylindrisch aber oft verbogen, schlank, hutfarben, mit mehreren gelblichen Velumgürteln genattert
Fleisch:
gelbbräunlich, fest, in der Stielbasis braunorange
Geruch:
schwach rettichartig
Geschmack:
schwach rettichartig
Sporen:
rostbraun, elliptisch, feinwarzig
Boden:
mooriger Boden, Moose, saurer Boden
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald unter Kiefern unter Fichten
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
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✘
Hut: 3–8 cm breit; fuchs- bis zimtbraun; Oberfläche fein filzig; charakteristisch mit einem spitzen Buckel in der Mitte.
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✘
Lamellen: Ockerfarben bis fuchsbraun; entfernt stehend; breit am Stiel angewachsen.
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Stiel: Farblich wie der Hut; charakteristisch gelblich-orange gegürtelt durch Velumsreste (Gürtel-Raukopf-Optik).
☠ Wichtigste Bestimmungsmerkmale
DER TÖDLICHE NADELWALD-RAUKOPF:
Der Spitzgebuckelte Raukopf ist ein tödlich giftiger Doppelgänger vieler Speisepilze. Er bevorzugt moosige, feuchte Nadelwälder, oft inmitten von Heidelbeersträuchern. Wie sein naher Verwandter, der Orangefuchsige Raukopf, enthält er das Nierengift Orellanin. Dieses wirkt erst nach einer extrem langen Latenzzeit von 2 bis 3 Wochen. Wer diesen Pilz isst, merkt lange Zeit nichts, bis ein massives Nierenversagen eintritt.
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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