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Hygrophaner Trichterling

⚠ Vorwarnstufe - Bestand rückläufig

(Clitocybe subspadicea)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: ungenießbarungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Hygrophane Trichterling (Clitocybe subspadicea) besitzt einen 2 bis 6 cm breiten, trichterförmig vertieften Hut. Die Farbe ist im feuchten Zustand dunkel graubraun bis sepiafarben und blasst beim Abtrocknen (hygrophan) deutlich ocker-beige aus. Der Rand ist im feuchten Zustand oft leicht durchscheinend gerieft. Die Lamellen sind schmutzig-weißlich bis blassgrau und laufen deutlich am Stiel herab.

⚠ Speisewert: Ungenießbar
Dieser Pilz wird als ungenießbar eingestuft.
  • Grund: Geringer kulinarischer Wert durch dünnes Fleisch und muffigen Geschmack.
  • Sicherheitshinweis: Da die Unterscheidung zu giftigen, weißlich-grauen Trichterlingen (Muscarin-Syndrom) extrem schwierig ist, sollte von Verzehrversuchen generell abgesehen werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der vorwiegend auf laubstreureichen Böden in Laubmischwäldern (besonders unter Buchen und Eichen) wächst. Er bevorzugt kalkhaltige oder basenreiche Untergründe. Die Erscheinungszeit beginnt oft schon im September, hat ihren Schwerpunkt aber im Spätherbst und kann bei milder Witterung bis in den Januar hineinreichen.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Clitocybe subspadicea
Weitere Bezeichnungen:
Nabeltrichterling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 6.0 cm breit; bräunlich, dunkelbräunlich, Trocken weißlich bis beige; jung genabelt, später trichterförmig-genabelt, kahl, Mitte hellbräunlich bis bräunlich, stark hygrophan
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen herablaufend, gedrängt bis mäßig gedrängt, weißlich bis graubeige
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 0.4 cm; relativ schlank, graubräunlich, weißlich überfasert
Fleisch:
weißlich, relativ dünn
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
Sporen:
weißlich, elliptisch, glatt, hyalin
Boden:
Kalkboden, Laubstreu
Begleitpflanze:
Moose, Waldgräser, Einblatt, Bingelkraut, Waldmeister, Farne
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Mischwald unter Buchen unter Fichten unter Eichen unter Kiefern
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 2–6 cm; graubraun bis sepia; stark hygrophan (beim Trocknen deutlich ausblassend); erst gewölbt, bald tief trichterförmig vertieft.
  • Lamellen: Weißlich-beige bis hellgrau; eng stehend; deutlich am Stiel herablaufend.
  • Stiel: Farblich wie der Hut oder etwas blasser; elastisch; oft an der Basis weißfilzig durch Myzelreste.
🔍 Entscheidendes Merkmal
FARBWECHSEL & STANDORT: Charakteristisch ist die extreme Hygrophanität (Farbänderung bei Feuchtigkeitsverlust) in Verbindung mit dem Standort auf nährstoffreichen Böden oder Mulch. Im Gegensatz zu vielen anderen Trichterlingen fehlt ihm ein auffälliger Geruch (wie Anis oder Mehl), was ihn makroskopisch oft schwer bestimmbar macht.
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen

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Speisewert:

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