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Zimt-Hautkopf

(Cortinarius cinnamomeus)

📖 Lamellenpilze
Verwechslungsgefahr! Dieser Pilz hat tödlich giftige Doppelgänger. Bitte genau prüfen!
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Speisewert: schwach giftigschwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Zimthautkopf (Cortinarius cinnamomeus) besitzt einen 2–6 cm breiten, stumpfkegeligen bis flach gewölbten Hut. Die Farbe ist namensgebend zimtbraun bis olivbraun, die Oberfläche fein faserig-filzig. Besonders auffällig sind die Lamellen, die im jungen Zustand leuchtend orange bis zimtorange gefärbt sind, bevor sie durch das Sporenpulver rostbraun nachdunkeln. Der Stiel ist meist gelblich bis olivgelblich gefärbt.

🍄 Kulinarik: Giftig
Der Zimthautkopf ist kein Speisepilz. Viele Arten aus der Sektion der Hautköpfe enthalten Anthrachinon-Derivate, die Magen-Darm-Beschwerden auslösen können. Zudem besteht Verwechslungsgefahr mit tödlich giftigen Verwandten.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt in Nadelwäldern unter Fichten und Kiefern wächst, oft auf sauren, moosigen Böden. Er kommt aber gelegentlich auch in Laubwäldern vor. Erscheinungszeit: August bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Lamellenfarbe & Cortina
Achten Sie bei jungen Exemplaren auf die hell-orangen Lamellen, die einen deutlichen Kontrast zum bräunlichen Hut bilden. Wie alle Schleierlinge besitzt er im jungen Stadium eine spinnwebartige Teilhülle (Cortina) zwischen Hutrand und Stiel.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Cortinarius cinnamomeus
Weitere Bezeichnungen:
Zimthautkopf, Zimtbrauner Hautkopf
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 6.0 cm breit; haselbraun, rötlichbraun, rotbraun, gelbbraun; jung halbkugelig bis gewölbt, später flacher, stumpf bis breit gebuckelt, Huthaut feinfilzig bis feinschuppig, später kahl
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, relativ breit, jung z. T. leuchtend orange, später mehr ins zimtbräunliche gehend, Schneiden hellgelb
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; stroh-, oliv- oder goldgelb, durch gelbliche, wenig auffällige Cortina überfasert, jung voll, später hohl
Fleisch:
gelblich
Geruch:
rettichartig
Geschmack:
bitter
Sporen:
rostbraun, elliptisch, feinvwarzig
Boden:
saurer Boden
Begleitpflanze:
Heidelbeere, Torfmoose
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald unter Birken unter Fichten unter Kiefern
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 2–6 cm breit; jung halbkugelig, später flach gewölbt bis ausgebreitet, oft mit stumpfem Buckel. Oberfläche matt, feinfaserig-filzig; Farbe zimtbraun bis olivbraun.
  • Lamellen: Jung auffallend leuchtend orange bis zimtorange, später durch das Sporenpulver rostbraun verfärbend; schmal angewachsen und recht gedrängt stehend.
  • Stiel: Zylindrisch, oft verbogen; gelblich bis olivgelb, zur Basis hin meist dunkler braun überfasert; hohl und recht brüchig.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
FARBKONTRAST: Der markante Kontrast zwischen dem eher unscheinbaren, zimtbraunen Hut und den leuchtend orangen Lamellen ist das wichtigste Feldkennzeichen dieser Art. Beim Anschnitt zeigt das Fleisch eine gelbliche bis olivliche Färbung.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Cortinarius cinnamomeus (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.

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