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März-Schneckling

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(Hygrophorus marzuolus)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Märzschneckling (Hygrophorus marzuolus) ist ein kräftiger Pilz mit einem 3–10 cm breiten Hut. Die Farbe variiert von lichtgrau bis fast schwarz, oft mit unregelmäßigen Flecken. Die Lamellen sind dicklich, stehen entfernt und sind charakteristisch wachsartig. Sie sind jung weiß und färben sich im Alter grau. Der Stiel ist stämmig, weißlich bis grau und oft verbogen.

🍄 Kulinarik: Ausgezeichneter Speisepilz
Er gilt als Delikatesse mit mildem Geschmack und dezentem, angenehmem Geruch. Da er sehr selten ist, sollte er jedoch geschont werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt in bergigen Nadelwäldern (Tanne, Fichte) oder Mischwäldern auf kalkhaltigen Böden wächst. Er erscheint oft direkt nach der Schneeschmelze. Erscheinungszeit: Februar bis Mai (Hauptzeit März/April).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Tarnung & Zeitpunkt
Das wichtigste Merkmal ist die frühe Erscheinungszeit, wenn kaum andere Lamellenpilze wachsen. Er versteckt sich oft unter Moos oder altem Laub ("Buckel-Suche"). Die wachsartige Haptik der Lamellen ist typisch für die Gattung der Schnecklinge.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Hygrophorus marzuolus
Weitere Bezeichnungen:
März-Ellerling, März Ellering, Märzellering, Märzschneckling, März Schneckling, Schneepilz
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
3.0 cm - 10.0 cm breit; jung weißlich, im Alter grau-schwarz; erst gewölbt, dann verflachend, meist unregelmäßig gebogen, Oberfläche feucht klebrig, Rand lange nach unten gebogen, scharf, alt gekerbt und eingerissen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel breit angewachsen, evtl. leicht herablaufend, dick, wachsartig, entfernt stehend, z. T. gegabelt, am Grund oft aderig verbunden, zuerst weiß, dann graulich
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 3.0 cm; häufig verbogen, fest, voll, zuerst weiß, später grau, Spitze etwas schuppig, z. T. auch etwas büschelig wachsend
Fleisch:
weiß, fest, unter der Huthaut auch graulich
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
weiß, hyalin, elliptisch, glatt, teilweise mit Tropfen
Boden:
sandiger Boden, Kalkboden und saurer Boden
Begleitpflanze:
Moos, Pestwurz, Seidelbast
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald unter Buchen unter Kastanien unter Eichen unter Fichten Bergwälder unter Weißtannen Sandböden unter Tannen

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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