📷 Pilzbilder
🔍 Zum Vergrößern auf ein Bild tippen
bedingt essbarHinweis: Enthält Inhaltsstoffe, die im Rohzustand unverträglich sind. Nur gut durchgegart verzehren!
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Netzstielige Hexenröhrling (Suillellus luridus) ist ein kräftiger Röhrling mit einem 5–20 cm breiten Hut. Charakteristisch ist der gelbe bis orangefarbene Stiel, der mit einem deutlichen, grobmaschigen dunklen Netz überzogen ist. Die Poren sind bei reifen Exemplaren rotorange bis blutrot.
🍄 Kulinarik: Sehr guter Speisepilz (Gegart)
Roh ist der Pilz giftig! Er muss mindestens 15–20 Minuten gut durchgegart werden. Er besitzt ein festes Fleisch und ein kräftiges Aroma.
Zubereitungstipp: Aufgrund seines festen Fleisches eignet er sich ideal für Mischpilzgerichte. Beim Erhitzen verschwindet die blaue Farbe des Fleisches und schlägt in ein appetitliches Gelb um.
⚠ Artenschutz & Status
In Deutschland steht der Pilz auf der Vorwarnliste (V) der Roten Liste. Er gehört zudem zur Gattung Boletus s.l., für die laut Bundesartenschutzverordnung teilweise Sammelbeschränkungen gelten (Entnahme nur in geringen Mengen für den Eigenbedarf).
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt auf kalkhaltigen Böden wächst. Oft in Parks, Alleen oder lichten Laubwäldern unter Eichen oder Linden. Erscheinungszeit: Mai bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Netz & Bataille-Linie Das ausgeprägte Stielnetz und die rote Trennschicht (Bataille-Linie) zwischen Fleisch und Röhren sind die sichersten Merkmale.
Wiss. Begriff:
Suillellus luridus
Weitere Bezeichnungen:
Netzstieliger Hexen-Röhrling, Boletus luridus
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 20.0 cm breit; gelblich-braungelblich, alt olivbraun bis dunkelorangebraun; jung halbkugelig, dann polsterförmig-abgeflacht, jung feinfilzig, matt, bei Berührung sofort dunkel verfärbend
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren ausgebuchtet am Stiel angewachsen, bis zu 2 cm lang, gelblich, alt grünlich, leicht ablösbar, im Schnitt sofort blaugrün verfärbend, Röhrenboden orangerot, im Schnitt als rote Linie zwischen Hutfleisch und Röhren erkennbar; Poren jung olivgelb, dann orangerot, schließlich kaminrot, bei Berührung stark blauend, klein, rundlich
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 15.0 cm, max. Stielbreite 4.0 cm; jung bauchig, später gestreckt, nach oben hin gelblich, nach unten orangerot bis purpurn, Netz dunkler, längs gezogen
Fleisch:
im Hut blassgelb, am Stielgrund weinrötlich, blauend, fest
Sporen:
olivbraun, länglich, spindelförmig
Begleitpflanze:
Stinkender Nieswurz
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Parkanlagen unter Buchen unter Eichen unter Linden
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
Noch keine Kommentare vorhanden.