Bild exemplarisch, KI generiert. Entscheidende Merkmale dieses Röhrlings sind die graue Färbung des gesamten Fruchtkörpers in Kombination des Standortes (unter Lärchen)
Der Graue Lärchenröhrling (Suillus viscidus) besitzt einen 4–12 cm breiten Hut, der farblich zwischen schmutzig weißlich, grau bis blass olivgrau variiert. Die Oberfläche ist bei Feuchtigkeit sehr schleimig und oft uneben-beulig. Ein charakteristisches Merkmal sind die weiten, eckigen Poren, die anfangs weißlich-grau sind und im Alter eine schmutzig bräunliche Farbe annehmen.
🍄 Kulinarik: Essbar Der Pilz ist essbar, gilt jedoch geschmacklich als weniger hochwertig als der Goldröhrling. Das Fleisch ist eher weich und wässrig.
Zubereitungstipp: Wie bei allen Schmierröhrlingen muss die schleimige Huthaut abgezogen werden. Er eignet sich gut als Mischpilz, verfärbt sich beim Garen jedoch oft unansehnlich grau-schwärzlich.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein Mykorrhizapilz, der streng an Lärchen (Larix) gebunden ist. Er ist weniger anspruchsvoll bezüglich des Bodens als der Rostrote Lärchenröhrling und kommt sowohl auf sauren als auch auf kalkhaltigen Böden vor. Erscheinungszeit: Juni bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Farbe & Poren
Achten Sie auf die grauliche Gesamtfärbung und die auffällig groben, eckigen Poren. Der Stiel besitzt einen häutigen, vergänglichen Ring, über dem er oft fein punktiert ist. Im Anschnitt verfärbt sich das Fleisch im Stiel oft leicht grün-blau.
4.0 cm - 12.0 cm breit; graugrünlich-braungelblich, grauweißlich; erst gewölbt, dann ausgebreitet-abgeflacht, Oberfläche feucht schmierig, Huthaut abziehbar, Rand mit faserigen Velumresten behangen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren bis 1,2 cm lang, grauweiß, alt graubraun, angewachsen bis heralblaufend, Poren jung grauweiß, im Alter schmutzig-graubraun, weit, eckig-radial verlängert, auf Druck olivbräunlich
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; zylindrisch, fleischig, jung grauweißlich, später graubräunlich, unterhalb des Rings faserig-schuppig, Rinng dünn und vergänglich
Fleisch:
weißlich, alt grauweißlich, im Stiel gelblich, jung fest, im Alter weich
Geruch:
schwach fruchtig
Geschmack:
mild, fade, säuerlich
Sporen:
olivgelb, spindelförmig-elliptisch, glatt
Boden:
Kalkboden, saurer Boden
Begleitpflanze:
Sauerklee, Heidelbeeren
Vorkommen / Fundorte:
unter LärchenNadelwald
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 4–12 cm breit, graubraun, schmutzig graugelb bis olivgrau; Oberfläche schleimig, glänzend, mit faserigem Rand.
✔Röhren: Herablaufend, anfangs weißlich-grau, später dunkelgrau bis bräunlich; Poren weit und eckig.
✔Stiel: Farblich dem Hut angepasst, mit einem deutlichen, häutigen Ring, der sich oft ringförmig am Stiel absetzt.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP:
Die graue Färbung des gesamten Pilzes in Kombination mit dem Standort ausschließlich unter Lärchen ist das entscheidende Merkmal. Er wirkt oft weniger "warm" in den Farben als andere Lärchenröhrlinge.
Sammler-Berichte
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