📷 Pilzbilder
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essbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Hohlfuß-Schuppenröhrling (Suillus cavipes) hat einen 4–12 cm breiten Hut, der auffällig filzig-schuppig und trocken ist. Die Farbe variiert meist zwischen rost- und zimtbraun (es gibt auch eine goldgelbe Form). Das namensgebende Merkmal ist der Stiel, der bereits bei jungen Exemplaren vollständig hohl ist.
🍄 Kulinarik: Essbar
Der Pilz ist essbar, wird aber aufgrund seines eher faden Geschmacks und des dünnen, oft zähen Fleisches häufig nur als Mischpilz verwendet.
Zubereitungstipp: Da das Fleisch im Stiel sehr zäh ist, sollten bevorzugt nur die Hüte verwendet werden. Er eignet sich gut zum Trocknen, da er dabei ein kräftigeres Aroma entwickelt.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der streng an Lärchen (Larix) gebunden ist. Man findet ihn besonders häufig in höheren Lagen (Alpen, Mittelgebirge), aber auch in Flachland-Forsten bei gepflanzten Lärchen. Erscheinungszeit: Juli bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Hohlfuß & Poren Das sicherste Merkmal ist der wattig-hohle Stiel. Zudem sind die Poren sehr weit, eckig und meist auffällig gelb-oliv gefärbt. Sie laufen leicht am Stiel herab. Die Hutoberfläche fühlt sich im Gegensatz zu anderen Schmierröhrlingen häufig eher trocken-filzig an.
Wiss. Begriff:
Suillus cavipes
Weitere Bezeichnungen:
Hohlfuß-Röhrling, Hohlfußröhrling, Hohlfußschuppenröhrling, Boletinus cavipes
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
4.0 cm - 12.0 cm breit; gelbbraun, goldbraun, rostbraun; anfangs konvex bis stumpfkegelig, später abgeflacht mit leicht eingedrückter Hutmitte, oft gebuckelt, Oberfläche feinfilzig-schuppig, Rand jung eingerollt, mit Velumresten
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren bis 1 cm lang, jung gelb, dann grüngelb, etwas herablaufend, nur schwer ablösbar, Poren wie die Röhren gefärbt, wabenartig, länglich gestreckt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; gelblich, grüngelblich, zylindrisch, hohl, mit faserigen Schüppchen besetzt, Ring flockig
Fleisch:
weißgelblich, im Schnitt nicht blauend, dick, schon relativ früh ziemlich weich
Sporen:
gelboliv, elliptisch
Boden:
feuchter Boden, saurer Boden, neutraler Boden
Begleitpflanze:
Bandflechte, Heidelbeere, Preiselbeere, Etagenmoos
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald unter Lärchen
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
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