Der Kegelige Saftling (Hygrocybe conica) fällt durch seinen spitzkegeligen, oft radialfaserigen Hut auf, der 2–5 cm breit wird. Die Farben leuchten gelb, orange oder kräftig rot. Das markanteste Merkmal ist das Schwärzen: Bei Druck, Verletzung oder im Alter läuft der gesamte Pilz über Grau bis hin zu einem tiefen Kohlschwarz an.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar / Giftverdächtig
Der Kegelige Saftling gilt als ungenießbar. Es gibt zudem Berichte über leichte Magen-Darm-Störungen nach dem Verzehr, weshalb die Art als giftverdächtig eingestuft wird.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland wird die Art in der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt. Wie alle Saftlinge ist er nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er wächst in nährstoffarmen Wiesen, Magerrasen, auf Friedhöfen und an Waldrändern. Er ist bezüglich des pH-Wertes recht tolerant, bevorzugt aber ungedüngte Flächen. Erscheinungszeit: Juni bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Kegelform & Schwärzen Achten Sie auf den spitzen Hut (oft mit bleibendem Buckel) und die sofortige oder langsame Schwarzfärbung nach Berührung. Die Lamellen sind fast frei, weißlich bis gelblich und werden später grau-schwarz.
Sammler-Berichte
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