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Ulmen-Rasling

⚠ Rote Liste 2 - Streng geschützt!

(Hypsizygus ulmarius)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Ulmenrasling (Hypsizygus ulmarius) ist ein kräftiger, fleischiger Pilz mit einem 5–15 cm (vereinzelt bis 25 cm) breiten Hut. Die Farbe ist weißlich, cremefarben bis blass ledergelblich. Typisch ist die oft mit wasserfleckigen Kreisen gemusterte Hutoberfläche. Im Gegensatz zu Seitlingen ist der Stiel meist zentral oder nur schwach exzentrisch angesetzt und sehr fest.

🍄 Kulinarik: Essbar
Jung ein guter Speisepilz mit festem Fleisch und angenehmem, leicht mehligem Geruch. Im Alter wird das Fleisch jedoch oft zäh und schmeckt etwas herb.

Zubereitungstipp: Nur junge, weiche Exemplare verwenden. Da er oft hoch an Bäumen wächst, ist er häufig sauberer als Bodenpilze. Er eignet sich hervorragend zum Braten, da er kaum zusammenschrumpft.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland ist der Ulmenrasling selten geworden, was vor allem am Rückgang alter Ulmenbestände (Ulmensterben) liegt. Er wird in vielen Bundesländern auf der Rote Liste (Gefährdungsgrad 2 bis 3) geführt.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Wundparasit oder Saprobiont an Laubhältern, insbesondere Ulme (Ulmus) und Ahorn (Acer), seltener an Buche oder Pappel. Er wächst meist in Astlöchern oder an Wunden lebender Bäume, oft in beträchtlicher Höhe. Erscheinungszeit: September bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Wasserflecken & Standort
Achten Sie auf die marmorierte Hutoberfläche (Wasserflecken) und den Standort direkt am Holz. Im Gegensatz zum Austernseitling sind die Lamellen beim Ulmenrasling ausgebuchtet angewachsen und laufen nicht weit am Stiel herab.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Hypsizygus ulmarius
Weitere Bezeichnungen:
Ulmenrasling, Lyophyllum ulmarium
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 25.0 cm breit; blass ockergrau, grau, beige, lederfarben, ockergelb; gewölbt bis ausgebreitet, Oberfläche matt, trocken, insbesondere jung meist wasserfleckig, Rand lange nach unten gebogen und scharf
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel angewachsen und mit Zahn herablaufend, jung weißlich, später cremefarben, Schneiden wellig, eng stehend mit Zwischenlamellen
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 15.0 cm, max. Stielbreite 3.0 cm; meist exzentrisch und stark gebogen, weißlich bis graugelblich oder ockergelblich, Basis etwas zugespitzt
Fleisch:
weiß, dick, zäh
Geruch:
mehlig, säuerlich
Geschmack:
mild bis etwas säuerlich
Sporen:
weiß, kugelig, glatt, hyalin
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubholz an / auf Baumstümpfen

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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