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Samtfußrübling

(Flammulina velutipes)

📖 Lamellenpilze
Verwechslungsgefahr! Dieser Pilz hat tödlich giftige Doppelgänger. Bitte genau prüfen!
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📷 Pilzbilder

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Samtfußrübling (Flammulina velutipes) ist einer der wenigen Pilze, die wir im tiefsten Winter finden können. Der Hut erreicht einen Durchmesser von 2–7 cm. Er wächst büschelig an lebendem oder totem Laubholz. Seine Hüte sind honiggelb bis orangebraun, bei Feuchtigkeit sehr schleimig und glänzend. Das markanteste Merkmal ist der Stiel: Er ist zäh und bei ausgewachsenen Pilzen von der Basis her dunkelbraun bis schwarz-samtig behaart. In Japan wird er unter dem Namen "Enoki" kultiviert, sieht dort aber aufgrund der Zuchtbedingungen (Lichtmangel) weiß und extrem langstielig aus.

🍄 Kulinarik & Vorbereitung
Ein ausgezeichneter Speisepilz, besonders wertvoll, da er frisch wächst, wenn andere Pilze Pause machen.
  • Verwendung: Nur die Hüte verwenden! Die Stiele sind viel zu zäh und holzig.
  • Geschmack: Er hat ein mildes, süßpilzartiges Aroma und eine angenehm zarte Konsistenz.
  • Besonderheit: Er eignet sich hervorragend für Suppen (Asiaküche) oder kurz angebraten. Er muss gut durcherhitzt werden.
☠ Giftwarnung: Verwechslungsgefahr!
Besonders an milden Tagen oder im Frühjahr besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Gift-Häubling. Dieser hat jedoch einen Ring am Stiel und braunes Sporenpulver. Der Samtfußrübling hat weißes Sporenpulver und keinen Ring.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Schwächeparasit oder Saprobiont an Laubholz (besonders Weide, Pappel, Esche, Buche). Erscheinungszeit: Oktober bis März (Hauptaspekt nach den ersten Frösten).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Der Samtfuß
Achten Sie bei älteren Exemplaren auf die charakteristische dunkle, samtige Behaarung an der Stielbasis. Zudem ist die Huthaut bei feuchtem Wetter extrem glitschig-schleimig. Im Zweifelsfall hilft ein Sporenabdruck: Er muss rein weiß sein.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Flammulina velutipes
Weitere Bezeichnungen:
Samtfuß-Rübling, Samtfussrübling, Samtfuss-Rübling, Collybia velutipes, Gemeiner Samtfußrübling, Gemeiner Samtufß-Rübling, Winterrübling, Winterlinge, Samtfuß, Samtfuss, Enoki
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 7.0 cm breit; honiggelb, rostbräunlich, selten weiß bis cremefarben; jung halbkugelig, später flach ausgebreitet, dünnfleischig, Oberfläche glatt, feucht klebrig, Mitte dunkler, Rand heller, jung eingebogen, glatt oder schwach gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen breit angewachsen bis schwach ausgebuchtet, jung gelblich weiß, dann blass orangegelb
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; weißgelblich, bald schon von unten her rot- bis braunschwarz, mit dichtem, feinsamtigem Filz, jung voll, dann hohl, relativ zäh, meist büschelig wachsend
Fleisch:
weiß bis blassgelb, dünn, zart, alt zäh
Geruch:
angenehm
Geschmack:
mild, nussartig
Sporen:
weiß, zylindrisch-elliptisch, glatt, hyalin, inamyloid
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Giersch, Efeu, Große Brennnessel, Scharbockskraut
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Weiden Mischwald Laubholz unter Pappeln an Weidenästen an / auf Baumstümpfen auf Laubholzresten Parkanlagen unter Buchen
Doppelgänger:

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Speisewert:

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