Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Bild exemplarisch, KI generiert. Der Igel-Wulstling (aus der Familie Amanita) hat eine auffällige Hutstachelung (von der KI ein wenig überzeichnet - aber dennoch auch real sehr markant ausgeprägt).
Der Igel-Wulstling fällt durch seine markanten, stacheligen Velumreste auf, die dem jungen Pilz ein igelartiges Aussehen verleihen. Der Hut ist dickfleischig und kann beachtliche Ausmaße erreichen. Ein besonderes Merkmal ist der häutige, oft zerrissene Ring, der an der Oberseite deutlich gerieft ist. Der Stiel endet in einer tief wurzelnden, rübenartigen Knolle. Er bevorzugt thermophile (wärmebegunstigte) Standorte und ist ein Mykorrhizapartner von Buchen und Eichen auf Kalkböden.
☣ Giftigkeit & Verdachtsmomente: Der Igel-Wulstling wird heute als giftverdächtig oder schwach giftig eingestuft.
❗ Gesundheitshinweis: Es besteht der Verdacht, dass der Pilz Nephrotoxine (Nierengifte) enthält. Da Vergiftungserscheinungen oft zeitverzögert auftreten können und der Speisewert ohnehin gering ist, wird vom Verzehr dringend abgeraten.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Spitze Warzen & Geruch Achten Sie auf die Warzen: Beim Igel-Wulstling sind sie meist pyramidenförmig und spitz, während sie bei anderen weißen Wulstlingen flacher sind. Im Alter verströmt der Pilz oft einen unangenehmen, leicht metallischen oder aasartigen Geruch.
5.0 cm - 12.0 cm breit; schmutzig weißlich, silbergrau; jung rundlich, dann gewölbt bis flach ausgebreitet, Oberfläche feucht etwas schmierig, mit vielen weiß-ockerlichen, teilweise auch schmutzig bräunlichen, kegeligen bis pyramidenförmigen Velumresten bedeckt, bei alten Exemplaren und nach Regen können diese aber auch gänzlich fehlen, Rand nicht gerieft und die Lamellen überragend
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen frei oder angeheftet, entfernt stehend, weich, weißlich-cremefarben mit grünlichem Schein, Schneiden bewimpert
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 15.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; Stiel weißlich und mit grünlichem Schein, Ring dünn und häutig, hängend, Oberseite gerieft, Unterseite flockig-faserig, Basis mehr oder weniger knollig verdickt, mit Gürtelzonen, wurzelnd
Fleisch:
weißlich, weich, zart
Geruch:
unangenehm
Geschmack:
mild, unbedeutend
Sporen:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop hyalin; Größe: 10,0–14,0 x 6,5–8,5 µm (Q-Wert: ca. 1,4–1,7), ellipsoid bis länglich-ellipsoid, glatt, amyloid, mäßig dickwandig, mit einem oder mehreren kleinen Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz amyloid (jodpositiv), KOH-Reaktion unauffällig.
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
Orchideen
Vorkommen / Fundorte:
Laubwaldunter Buchenunter EichenParkanlagen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 5–12 cm breit, weißlich bis grau-grünlich, dicht besetzt mit markanten, pyramidenförmigen, gelblichen bis bräunlichen Stacheln oder Warzen.
✔Lamellen: Weißlich, bei Reife oft mit einem grünlichen oder grauen Schimmer, frei.
✔Stiel: Weiß, kräftig, mit häutigem Ring, an der Basis oft spindelig verdickt (keine ausgeprägte Knolle).
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
WICHTIGSTES MERKMAL:
Die auffällige Bestachelung des Hutes und der oft grünliche Schimmer in den Lamellen sind die besten Identifikationsmerkmale. Der Pilz liebt kalkhaltige Böden und wärmebegünstigte Standorte.
HINWEIS ZUR VERWENDUNG:
Der Igelwulstling ist nicht als Speisepilz geeignet. Zudem steht er in vielen Regionen unter Naturschutz. Bitte diesen seltenen Pilz im Wald stehen lassen!
Sammler-Berichte
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