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Kahlköpfiger Scheibchentintling

(Parasola leiocephala)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: ungenießbarungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Kahlköpfige Scheibchentintling (Parasola leiocephala) ist ein extrem zierlicher Pilz mit einem Hutdurchmesser von nur 1–4 cm. Der Hut ist anfangs eiförmig, breitet sich aber schnell radförmig-scheibchenartig aus. Die Oberfläche ist bis weit zur Mitte hin stark gefurcht (geriebt) und besitzt kein Velum (keine Flocken). Farblich ist er in der Mitte meist bräunlich bis ockerfarben, zum Rand hin grau. Der Stiel ist glasig-weiß, sehr zerbrechlich und hohl.

⚠ Speisewert: Ungenießbar
Aufgrund seiner extremen Dünnfleischigkeit und Kurzlebigkeit besitzt dieser Pilz keinen kulinarischen Wert.
  • Struktur: Der Pilz besteht fast nur aus Haut und Lamellen; er kollabiert oft schon wenige Stunden nach dem Erscheinen.
  • Hinweis: Er ist nicht giftig, aber aufgrund der fehlenden Substanz völlig bedeutungslos für die Küche.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland häufig, wird aber oft mit dem sehr ähnlichen Rädchentintling (Parasola plicatilis) verwechselt.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der auf humusreichen Böden, in Gartenbeeten, Parks oder an Waldwegen wächst. Er bevorzugt nährstoffreiches Gelände. Erscheinungszeit: Mai bis Novemer, meist nach Regenfällen am frühen Morgen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Keine Haare & Mikroskopie
Im Feld ist er kaum vom Rädchentintling zu unterscheiden. Ein wichtiges Merkmal der Gattung Parasola ist das Fehlen jeglicher Behaarung oder Flocken auf dem Hut. Zur sicheren Abgrenzung von P. leiocephala ist meist ein Blick auf die Sporenform (herz- bis dreieckig) nötig.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Parasola leiocephala
Weitere Bezeichnungen:
Coprinus leiocephalus, Kahlköpfiger Rädchentintling, Parasola lactea
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
1.0 cm - 4.0 cm breit; grau mit bräunlicher bis rostfarbener Mitte (Scheibe); zuerst eiförmig, dann schirmartig ausgebreitet; Oberfläche kahl (ohne Velumreste) und vom Rand bis fast zur Mitte tief radial gefaltet/gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen, erst weißlich bis cremefarben, dann grau-schwarz, frei, ringförmiges Kollar (Halsband)
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 0.3 cm; glasig-weißlich, hohl, sehr zerbrechlich und zart, kahl
Fleisch:
weißlich, extrem dünn, häutig, ohne nennenswerte Konsistenz
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
Sporen:
schwarz, herz- bis apfelförmig, oft schwach eckig bis deutlich mehreckig, glatt, dünnwandig
Boden:
Humus, nährstoffreicher Boden
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Mischwald Parkanlagen unter Buchen unter Eichen Waldwiesen Gärten auf Pflanzenresten Gebüsch auf Wegen auf Laubholzreste
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 1–4 cm; erst eiförmig, dann radartig; Zentrum kahl und rötlich-braun; zum Rand hin grau und tief gefurcht; ohne Velumreste.
  • Lamellen: Sehr schmal angewachsen; erst weißlich, dann grau bis schwarz; im Alter kaum zerfließend.
  • Stiel: Glasig-weißlich; sehr zerbrechlich und dünn; ohne Ring; Oberfläche glatt und kahl.
🔍 Entscheidendes Merkmal
ÖKOLOGIE & OPTIK: Neben dem rötlich-braunen Hutzentrum ist der Standort ein wichtiges Indiz: Während der Gemeine Scheibchentintling fast nur auf sonnigen Rasenflächen wächst, findet man den Kahlköpfigen Scheibchentintling regelmäßig an schattigen Standorten, Waldrändern oder direkt im Wald auf nackter Erde oder zwischen Laub.
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen

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Speisewert:

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