Ansicht von leicht schräg oben. Gut zu erkennen ist die flockig-schuppige Oberfläche. Beim rechten Exemplar lässt sich auch die gelbe Grundfarbe erkennen.
Der Purpurfarbene Holzritterling (Tricholomopsis rutilans) ist ein kräftiger Pilz mit einem 5–15 cm breiten Hut. Die gelbe Grundfarbe des Hutes ist dicht mit purpurroten bis weinroten Faserschüppchen bedeckt, was ihm ein samtiges Aussehen verleiht. Die Lamellen sind auffällig leuchtend gelb und am Stiel ausgebuchtet angewachsen. Der Stiel ist meist ähnlich wie der Hut gefärbt und punktiert.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar / Speisewertlos Der Pilz gilt im Allgemeinen als ungenießbar. Er schmeckt oft muffig-erdig oder unangenehm säuerlich und kann bei empfindlichen Personen leichte Magen-Darm-Beschwerden auslösen.
🍳 Kulinarischer Hinweis: Obwohl er in manchen alten Büchern als minderwertiger Speisepilz geführt wird, raten moderne Experten vom Verzehr ab. Der muffige Geschmack bleibt auch beim Garen erhalten und verdirbt meist das gesamte Gericht.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein Saprobiont, der direkt auf oder an stark vermorschten Nadelholzstämmen oder Stümpfen (besonders Kiefer und Fichte) wächst. Er verursacht eine Weißfäule. Erscheinungszeit: Juni bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Farbkontrast & Substrat
Achten Sie auf den Kontrast zwischen den weinroten Schüppchen und den gelben Lamellen. Wichtig ist zudem der Standort: Er wächst immer an Holz, niemals direkt aus dem Erdboden (auch wenn das Holz manchmal vergraben sein kann).
5.0 cm - 15.0 cm breit; purpurrot, violettrötlich, gelbe Grundfarbe; jung stumpfkegelig-gewölbt, später ausgebreitet, oft mit stumpfen Buckel, Oberfläche matt, radial angedrückt schuppig-flockig, im Alter wird die gelbe Grundfarbe deutlicher sichtbar, Rand dünn, lange nach unten gebogen
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 2.5 cm; zylindrisch, oft gebogen, fest, voll, im alter hohl, auf gelbem Grund rötlich schuppig-flockig (wie der Hut), selten auch nur gelb, Stielspitze gelblich-weiß
Fleisch:
blassgelb, in der Hutmitte dick, fest, alt wässrig-weich
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild, später bitter bis säuerlich
Sporen:
weiß, breitelliptisch bis fast kugelig, glatt
Boden:
morschiges Holz
Begleitpflanze:
Moose
Vorkommen / Fundorte:
Laubholzan / auf Baumstümpfen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 5–15 cm breit; gelber Grundton, der dicht mit purpurroten bis weinroten Filzschüppchen bedeckt ist; bei jungen Pilzen wirkt der Hut oft fast einheitlich purpurrot, im Alter wird der gelbe Untergrund deutlicher sichtbar.
✔Lamellen: Auffallend leuchtend gelb; am Stiel ausgebuchtet angewachsen; dicht stehend; mit fein bewimperten Schneiden.
✔Stiel: Gelb, aber wie der Hut mit purpurroten Faserschüppchen bedeckt (oft zur Basis hin weniger intensiv); fest, im Alter hohl werdend; kein Ring vorhanden.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
FARBKONTRAST & WUCHSORT:
Die Kombination aus purpurrotem Hut/Stiel und leuchtend gelben Lamellen ist sehr charakteristisch. Der Pilz wächst meist büschelig direkt an oder auf totem Nadelholz (Stümpfe, Wurzeln).
Sammler-Berichte
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