Bild exemplarisch, KI generiert. Wichtige Bestimmungsmerkmale ist die Kombination aus rotem Stielnetz auf gelben Grund, relativ blasse Hutfarbe, gelbes Fleisch, das im Schnitt etwas blauend ist und die rötlichen Poren.
Der Blasshütiger Purpurröhrling (Rubroboletus rhodoxanthus) beeindruckt durch seinen 6–16 cm breiten, weißlich-grauen bis hell lederfarbenen Hut, der oft schon jung am Rand wunderschöne rosa bis purpurrote Nuancen aufweist. Der Stiel ist auf gelbem Grund mit einem feinen, aber meist leuchtend blutroten Netz überzogen. Die Poren sind bereits früh kräftig rot gefärbt.
⚠ Kulinarik: Giftig Der Pilz ist giftig und führt wie der Satansröhrling zu schweren Magen-Darm-Beschwerden (Gastrointestinales Frühsyndrom). Er ist keinesfalls für den Verzehr geeignet.
⚠ Status & Gesetzlicher Schutz In Deutschland ist diese Art extrem selten und wird in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet geführt. Funde sollten unbedingt gemeldet und die Fruchtkörper streng geschont werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein wärmeliebender Mykorrhizapilz, der streng an Kalkböden gebunden ist. Er wächst in lichten Laubwäldern und Parkanlagen. Erscheinungszeit: Juli bis September.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Das Bläuungs-Rätsel
Ein entscheidendes Merkmal im Anschnitt: Das Fleisch blaut nur im Hut deutlich, während es im Stiel unveränderlich goldgelb bleibt. Dies unterscheidet ihn sicher vom Satansröhrling oder dem Netzstieligen Hexenröhrling, die auch im Stiel blauen.
6.0 cm - 16.0 cm breit; blass beige-hellocker, bräunlich gelb mit blassrosa Tönen; jung halbkugelig, später polsterförmig, Oberfläche jung samtig-feinfilzig, später glatt, Rand leicht eingerollt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren bis 2,5 cm lang, gelb, am Stiel ausgebuchtet angewachsen, auf Druck etwas blauend, leicht lösbar, Poren erst gelb, dann purpur-orange, blutrot bis rotbräunlich auf Druck blaugrün verfärbend, klein, rund-elliptisch
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 6.0 cm; auf orangegelbem Grund purpurrot feinnetzig, zur Spitze hin gelblich, zum Grund hin kaum netzig, zuerst bauchig, später keulig
Fleisch:
gelb bis goldgelb, im Schnitt blauend, jung fest, alt schwammig
Geruch:
unauffällig
Geschmack:
unauffällig
Sporen:
olivbraun, ellitpisch-spindelig
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
Orchideen, Echte Schlüsselblume
Vorkommen / Fundorte:
Laubwaldunter BuchenParkanlagenunter Eichen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: Bis 16 cm, weißlich-grau bis blass rosa; Oberfläche am Rand samtig.
✔Röhren: Blutrot bis rotbräunlich; bei Verletzung blauend.
✔Stiel: Gelblich mit einem sehr intensiv ausgeprägten purpurroten Netz.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP:
Das extrem deutlich ausgeprägte purpurrote Stielnetz auf gelbem Grund in Kombination mit dem gelblichen Fleisch, das nur dezent blauend ist, sind typisch.
Sammler-Berichte
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