Der Striegelige Rübling (Gymnopus hariolorum) ist ein mittelgroßer Blätterpilz mit einem 2–8 cm breiten Hut. Die Farbe ist hellbeige bis blass fleischrötlich, wobei der Hutrand im feuchten Zustand leicht durchscheinend gerieft sein kann. Das markanteste Merkmal ist die striegelig-zottige Behaarung an der Stielbasis, mit der der Pilz oft fest an verrottendem Laub haftet.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar Aufgrund seines sehr unangenehmen Geruchs und Geschmacks kommt dieser Pilz für Speisezwecke nicht infrage.
⚠ Status & Seltenheit: In Deutschland ist die Art in kalkreichen Laubwäldern verbreitet und häufig. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein Saprobiont, der häufig in Buchenwäldern auf kalkhaltigen Böden vorkommt. Er wächst meist gesellig direkt in der dicken Laubstreu. Erscheinungszeit: Mai bis September (oft schon sehr früh im Jahr als Aspekt der Frühsommerpilze).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Geruch & Stielbasis
Achten Sie auf den intensiven Geruch nach fauligem Kohl (beim Zerreiben der Lamellen). Ein weiteres Schlüsselmerkmal ist die weiß-striegelige Stielbasis, die wie mit Watte überzogen wirkt und oft mehrere Blätter zusammenhält.
2.0 cm - 8.0 cm breit; cremefarben bis blass bräunlich; konvex bis abgeflacht, teilweise mit stumpfem Buckel, Oberfläche glatt, matt, Mitte etwas dunkler (rötlich-bräunlich) gefärbt, Rand feucht kurz gerieft, scharf
✔Hut: Bis 8 cm breit, jung rot- bis fleischbräunlich, später blasser. Mitte meist dunkler, jung gebuckelt, im Alter schwach vertieft. Rand kann gerieft sein.
✔Lamellen: Weißlich, im Alter oft gelbstichig, sehr eng stehend, ausgebuchtet am Stiel angewachsen.
✔Stiel: Bis 6 cm lang, hohl, auffällig filzig-striegelig behaart.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
WICHTIGSTES MERKMAL:
Der Pilz besitzt einen extrem unangenehmen, intensiven Geruch nach fauligem Kohl.
Sammler-Berichte
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