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Milder Zwergknäueling

(Panellus mitis)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: unbedeutendunbedeutend
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Der Milde Zwergknäueling ist ein kleiner, muschel- oder fächerförmiger Pilz, der vor allem im Winterhalbjahr an abgestorbenen Nadelholzästen zu finden ist. Die Fruchtkörper sind meist rein weiß bis cremeweiß und sitzen mit einem sehr kurzen, seitlichen Stiel am Substrat. Ein besonderes Merkmal ist die Konsistenz: Das Fleisch ist zäh-elastisch, und die Huthaut lässt sich wie eine dünne, gummiartige Schicht abziehen. Trotz seines Namens "Zwergknäueling" wirkt er oft sehr grazil und bildet bei feuchter Witterung dichte Gruppen an der Unterseite von Ästen.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Ungenießbar
Der Milde Zwergknäueling besitzt keinen Speisewert. Er ist aufgrund seiner geringen Größe, der zähen Konsistenz und des faden Geschmacks für die Küche völlig unbedeutend.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont an abgestorbenen Ästen und Stämmchen von Nadelbäumen. Besonders häufig findet man ihn an Fichte und Kiefer, seltener an Tanne. Er bevorzugt feuchte Lagen und ist ein klassischer Winterpilz, der von Oktober bis März fruktifiziert, oft sogar bei Frost und Schnee.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Huthaut & Lamellen
Prüfen Sie die Huthaut: Sie muss sich gummiartig abziehen lassen. Die Lamellen sind rein weiß, stehen sehr eng und laufen am kurzen, seitlichen Stiel zusammen. Im Gegensatz zum Herben Zwergknäueling schmeckt dieser Pilz völlig mild (Geschmacksprobe jedoch für die Küche irrelevant).
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Panellus mitis
Weitere Bezeichnungen:
Milder Muschelseitling, Milder Zwergmuschelseitling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
0.5 cm - 3.0 cm breit; jung weißlich, z. T. mit Rosaton, später lehmfarben bis hellocker, zuletzt blass fleischbräunlich; muschel- bis nierenförmig, Oberfläche matt, anfangs feinsamtig, hygrophan, Haut zäh, gummiartig dehnbar, abziehbar
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen scharf vom Stiel abgesetzt, schmal, gedrängt, jung weißlich, später blassocker, Schneiden glatt, gelatinös, mit einer Pinzette als Faden abziehbar
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 1.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; sehr kurz, manchmal fast fehlend, seitlich ansitzend, nach oben verdickt, weißlich, mit mehligen Körnchen
Fleisch:
dünn, zäh, weißlich, unter der Huthaut gelatinös
Geruch:
pilzartig
Geschmack:
mild
Sporen:
weiß, zylindrisch bis allantoid, hyalin
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Nadelholz
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 0,5–3 cm breit; muschel- oder fächerförmig; Oberfläche glatt, feucht etwas fettig-klebrig; rein weiß bis blass cremefarben; Rand lange eingerollt.
  • Lamellen: Weiß bis hell-creme; sehr gedrängt stehend; am Stielansatz meist deutlich abgegrenzt.
  • Stiel: Sehr kurz, seitlich angesetzt; oft nur als kleiner Stunk ausgebildet; farblich wie der Hut; oberflächlich fein kleiig-bereift.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
GUMMIARTIGE KONSISTENZ & NADELHOLZ: Der Milde Zwergknäueling zeichnet sich durch seine sehr zähe, elastische Konsistenz aus – er lässt sich fast wie Gummi dehnen, ohne sofort zu brechen. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die abziehbare, gallertartige Huthaut. Er wächst fast ausschließlich an totem Nadelholz (besonders Fichte), oft in großen Gruppen an Ästen oder Stümpfen.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Milder Zwergknäueling im Porträt (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.

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Speisewert:

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