📷 Pilzbilder
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ungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Violettliche Schwindling (Marasmius wynnei) fällt durch seinen 2–4 cm breiten, hygrophanen Hut auf, der feucht grauviolett bis lila-grau erscheint und beim Abtrocknen zu einem schmutzigen Weiß oder Creme ausblasst. Die Lamellen sind weit entfernt stehend, dicklich und weißlich-violett getönt. Der Stiel ist zäh, oben hell und nach unten hin charakteristisch rotbraun bis schwarzbraun gefärbt.
🍄 Kulinarik: Kein Speisepilz (Minderwertig)
Aufgrund des dünnen Fleisches und eines oft als unangenehm empfundenen Geruchs (fauliges Heu, leicht knoblauchartig-muffig) besitzt der Pilz keinen Speisewert. In manchen Regionen gilt er als schwach giftverdächtig.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont in der Laubstreu, der fast ausschließlich in kalkreichen Buchenwäldern vorkommt. Er erscheint gesellig oder in Hexenringen von Juni bis November. Typisch ist das "Wiederaufleben" eingetrockneter Fruchtkörper bei Regen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Zäher Stiel & Biegeprobe Verlassen Sie sich nicht allein auf den violetten Schimmer, da dieser bei Trockenheit oft völlig fehlt. Prüfen Sie den Stiel: Er ist oben hell und wird zur Basis hin dunkel rotbraun bis schwarz. Er ist extrem zäh-elastisch und lässt sich biegen, ohne zu brechen.
Wiss. Begriff:
Marasmius wynnei
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 4.0 cm breit; weißlich, blass bräunlich, auch mit violettem Beiton; jung halbkugelig, dann flach ausgebreitet, z. T. leicht gebuckelt, etwas wellig-verbogen, Oberfläche kahl, hygrophan, feucht bis fast zur Mitte gerieft, Rand blasser und meist wellig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet, mit schmal herablaufendem Zahn angewachsen, entfernt stehend, weißlich bis cremefarben, machmal auch graulila, breit, Schneiden glatt oder auch schartig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 7.0 cm, max. Stielbreite 0.8 cm; zylindrisch, manchmal verdreht, steif, elastisch, hohl, cremefarben, abwärts rotbräunlich, bereift, büschelig, Basis mit weißem Myzelfilz (bis auf das Substrat ausbreitend)
Fleisch:
im Hut weiß, dünn
Sporen:
weiß, elliptisch, glatt, hyalin, mit Tropfen
Begleitpflanze:
Maiglöckchen
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald unter Buchen auf Laubholzresten
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
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✔
Hut: 2–5 cm; sehr variabel: weißlich, horngrau bis blassbeige; oft mit nur schwachem violettem Schimmer (besonders am Rand); stark ausblassend beim Trocknen.
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Lamellen: weißlich bis cremefarben, teils mit graulila Reflexen; stehen auffallend weit entfernt; am Stiel ausgebuchtet angewachsen.
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Stiel: Steif und elastisch; Spitze hell, nach unten hin rotbraun bis schwarzbraun; Oberfläche fein bereift; Basis oft mit weißem Myzelfilz.
🔍 Entscheidendes Merkmal
FARBVARIABILITÄT & STIEL:
Lass dich nicht vom Namen täuschen: Der Pilz sieht oft einfach nur weißlich-grau aus. Wichtiger für die Bestimmung ist der zähe, unten dunkel gefärbte Stiel und die weit entfernt stehenden Lamellen. Ein chemischer Geruch (nach Blausäure/Bittermandel) kann vorhanden sein, ist aber oft schwach.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video:
Violettlicher Schwindling (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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