Der Abgestutzte Drüsling (Exidia truncata) bildet schwarze, gallertartige Fruchtkörper, die oft wie ein umgekehrter Kegel oder ein abgestutzter Kreisel geformt sind. Sie erreichen eine Breite von 1–5 cm. Im Gegensatz zu verwandten Arten stehen die Fruchtkörper oft einzeln oder berühren sich nur, ohne völlig zu einer flächigen Masse zu verschmelzen. Die Oberseite ist mit feinen, schwarzen Drüsenpunkten (Papillen) übersät.
Nomenklatur-Notiz:
Wird in älterer Literatur oft als Exidia glandulosa (sensu auct.) geführt. Heute bezeichnet dieser Name jedoch primär den Warzigen Drüsling. Die hier beschriebene Art wird zur eindeutigen Abgrenzung aktuell als Exidia truncata bezeichnet.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Pilz ist zwar nicht giftig, hat aber aufgrund seiner zäh-glibberigen Konsistenz und völligen Geschmacklosigkeit keinerlei Speisewert.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der bevorzugt auf toten, noch berindeten Ästen von Eichen wächst, seltener an anderen Laubhölzern. Er verursacht eine Weißfäule. Der Pilz ist besonders in den feuchten Wintermonaten zu finden. Erscheinungszeit: Ganzjährig (Hauptaspekt Spätherbst bis Frühjahr).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Einzelne Kreisel & Drüsen Achten Sie auf die Form: Die Fruchtkörper wirken wie an den Ast "geklebt" und hängen oft etwas herab. Im trockenen Zustand schrumpfen sie zu einer schwarzen, hornartigen Kruste zusammen, quellen aber bei Regen sofort wieder auf.
Sammler-Berichte
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