📷 Pilzbilder
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giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
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Ap
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Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Späte Rißpilz (Inocybe nitidiuscula) besitzt einen 2–5 cm breiten, kegelig bis glockigen Hut, der im Alter flach ausbreitet und meist einen deutlichen Buckel behält. Die Oberfläche ist feinfaserig bis deutlich radial rissig und von kastanien- bis graubrauner Farbe. Die Lamellen sind jung weißlich-grau und verfärben sich mit der Sporenreife trüb erdbraun.
☠ Giftigkeit: Giftig
Wie viele Risspilze enthält auch diese Art Muscarin. Eine Vergiftung führt zu starkem Speichelfluss, Schweißausbrüchen, Sehstörungen und Herz-Kreislauf-Problemen. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der sowohl in Nadelwäldern (bei Fichte und Kiefer) als auch in Laubmischwäldern (oft bei Eiche) vorkommt. Er bevorzugt eher saure bis neutrale Böden. Erscheinungszeit: April bis November (daher der Name "Später").
🔬 Bestimmungs-Tipp: Stielfarbe & Geruch Achten Sie auf den Stiel: Er ist oben meist weißlich bereift und zur Basis hin oft rötlich-braun oder ockerlich überlaufen. Der Geruch ist oft schwach spermatisch, wie es für viele Arten dieser Gattung typisch ist.
Wiss. Begriff:
Inocybe nitidiuscula
Weitere Bezeichnungen:
Früher Risspilz, Früher Rißpilz, Später Risspilz, Frühlingsrisspilz, Frühlings-Risspilz, Frühlingsrißpilz, Frühlings-Rißpilz
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 5.0 cm breit; dunkelbraun; jung kegelig-glockig, schon früh abflachend, gebuckelt, Huthaut rissig, Rand heller und jung evtl. mit Velumresten
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, blass gelblich, später bräunlich werdend, mit Zwischenlamellen, Schneiden heller
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 0.4 cm; zylindrisch, schlank, weiß bis blass bräunlich, alt dunkler, Spitze heller, meist hohl
Fleisch:
im Hut und in der Stielbasis weißlich bis blass gelblich, im Stiel auch bräunlich
Geruch:
leicht spermatisch
Sporen:
tabakbraun, oval, dickwandig, glatt
Boden:
Moos, sandiger Boden, saurer Boden
Begleitpflanze:
Moose, Gräser
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald Waldwiesen Sandböden unter Fichten unter Kiefern unter Eichen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
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Hut: Charakteristische wollig-raue Struktur auf der Oberseite.
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Lamellen: Wirken weißlich, sind aber eigentlich gelbbräunlich gefärbt. Die weißliche Färbung geht primär von den Lamellenschneiden aus.
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Stiel: Oft mit erkennbaren rötlichen Farben; Basis kann knollig verdickt ausgeprägt sein.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSHINWEIS:
Die Gattung der Risspilze ist sehr komplex und variabel. Eine sichere Bestimmung auf Artebene ist ohne mikroskopische Absicherung in den seltensten Fällen möglich.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video:
Später Risspilz (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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