📷 Pilzbilder
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schwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Wurzelnde Bitterröhrling (Caloboletus radicans) besitzt einen massiven, 6–20 cm breiten Hut. Die Huthaut ist hellgrau, weißlich bis blass lederfarben und fein filzig. Ein namensgebendes Merkmal ist der oft zuspitzende, wurzelartig in den Boden ragende Stiel. Die Poren sind leuchtend zitronengelb und verfärben sich bei Berührung sofort intensiv blau.
⚠ Kulinarik: Giftig / Ungenießbar
Der Pilz ist aufgrund seines extrem bitteren Geschmacks ungenießbar und zudem schwach giftig. Der Verzehr führt zu heftigen Magen-Darm-Beschwerden. Bereits kleine Mengen können aufgrund der Bitterstoffe ganze Gerichte ungenießbar machen.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein wärmeliebender Mykorrhizapilz, der bevorzugt auf kalkhaltigen Böden wächst. Er ist häufig in Parkanlagen, Friedhöfen und lichten Laubwäldern zu finden. Erscheinungszeit: Juli bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Bläuung & Geschmack Das Fleisch blaut im Anschnitt sofort intensiv. Zur Unterscheidung von essbaren hellhütigen Arten hilft die Kauprobe: Der bittere Geschmack tritt oft erst nach einigen Sekunden deutlich hervor. (Stückchen danach sofort ausspucken!)
Wiss. Begriff:
Caloboletus radicans
Weitere Bezeichnungen:
Bitterschwamm, Caloboletus radicans, Boletus radicans, Boletus albidus
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
6.0 cm - 20.0 cm breit; weißlich, blassgrau, alt schmutzig graubräunlich; jung fast halbkugelig, dann polsterförmig, Oberfläche jung feinfilzig, später glatt und teilweise auch feldrig aufreißend, Haut nicht abziehbar, am Rand überstehend
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren bis 4 cm lang, blass zitronengelb, alt schmutzig oliv, am Stiel ausgebuchtet, Poren zitronengelb, alt braunoliv, jung auf Druck intensiv blauend, klein, eckig-rund
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 7.0 cm; zitronengelblich mit undeutlichem, gelblich-bräunlichem Netz, knollig-bauchig bis keulig, voll, fest, auf Druck blauend, Basis oft zugespitzt
Fleisch:
blass zitronengelb, im Schitt blauend, jung fest, alt weich
Sporen:
olivbräunlich, elliptisch-spindelförmig, glatt
Begleitpflanze:
Waldbingelkraut
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Parkanlagen unter Birken unter Buchen unter Eichen Gärten
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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