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Heide-Flechtennabeling

⚠ Rote Liste 3 - Gefährdet (Schonen)

(Phytoconis ericetorum)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: unbedeutendunbedeutend
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Heide-Flechtennabeling (Phytoconis ericetorum, syn. Lichenomphalia ericetorum) ist ein kleiner, 0,5–2 cm breiter Pilz mit einem blass-gelblichen bis ocker-beigen Hut. Dieser ist in der Mitte deutlich genabelt und hat einen fein gerieften Rand. Das Besondere ist seine Lebensweise: Der Pilz bildet zusammen mit Grünalgen (Gattung Coccomyxa) eine Flechte. Er entspringt einem flach auf dem Boden liegenden, körnigen, hellgrünen Algenlager (Thallus).

🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Aufgrund seiner winzigen Größe und der zähen Konsistenz besitzt der Pilz keinen Speisewert. Er ist zudem ökologisch sehr spezialisiert.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland ist die Art in vielen Regionen gefährdet (RL 3), da ihre Lebensräume (offene Heideflächen und Moore) zunehmend schwinden.
🌵 Ökologie & Erscheinen:
Er besiedelt offene, nährstoffarme und saure Standorte wie Heideflächen, Hochmoore, Torfböden und sandige Wegränder. Er wächst direkt auf dem dazugehörigen grünen Algenlager. Erscheinungszeit: Mai bis November (oft in zwei Schüben im Frühjahr und Spätherbst).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Algenlager suchen
Achten Sie auf das hellgrüne, kleinkörnige Lager am Boden, aus dem die kleinen hellen Pilze wachsen. Die Lamellen sind weit entfernt stehend, dicklich und laufen deutlich am Stiel herab. Die Farbe ist meist viel blasser als bei den ähnlich geformten Saftlingen.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Phytoconis ericetorum
Weitere Bezeichnungen:
Omphalina umbellifera, Lichenomphalia umbellifera, Gefalteter Flechtennabeling, Gefalteter Nabeling, Heideflechtennabeling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
0.5 cm - 2.0 cm breit; blasscreme, cremefarben, blassgelb; erst gewölbt, dann ausgebreitet, genabelt bis trichterförmig, Oberfläche hygrophan, glatt, zur Mitte hin mehr oder weniger ausgeprägter Lilaton, alt fast weiß ausblassend, Rand gerieft bis gekerbt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen weit bogig am Stiel herablaufend, sehr entfernt stehend, blassgelb bis weißlich, teilweise auch gegabelt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 3.0 cm, max. Stielbreite 0.3 cm; zylindrisch, oft verbogen, hutfarben, zur Spitze hin dunkler, Basis weißfilzig
Fleisch:
blass, dünn
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
weißlich, elliptisch, glatt
Boden:
morschiges Holz, saurer Boden, feuchter Boden
Begleitpflanze:
Flechte Botrydina, Heidekraut, Torfmoos
Vorkommen / Fundorte:
Mischwald Laubholz Nadelholz auf Wegen an / auf Baumstümpfen auf Laubholzresten
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
🔍 Unkritische Verwechslungen:
Blaustieliger Heftelnabeling
unbedeutend

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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