Der Buchsblättrige Trichterling (Clitocybe alexandri) ist ein großer, kräftiger Pilz mit einem 5–15 cm (manchmal bis 20 cm) breiten Hut. Die Farbe ist charakteristisch lehmgelb, isabellfarben bis blass lederbraun. Der Hut ist anfangs gewölbt, vertieft sich aber schnell trichterförmig, wobei der Rand lange Zeit eingerollt bleibt. Die Oberfläche wirkt oft fein bereift oder wasserfleckig punktiert.
🍄 Kulinarik: Essbar
Er gilt als guter Speisepilz mit festem Fleisch.
Zubereitungstipp: Da das Fleisch recht kompakt ist, eignet er sich gut für Schmorgerichte. Er sollte jedoch gut durchgegart werden, da er im Rohzustand unverträglich ist. Aufgrund seiner Gefährdung sollte er nur mit großer Zurückhaltung entnommen werden.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland wird der Buchsblättrige Trichterling in der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt. Er ist ein Anzeiger für schutzwürdige, kalkhaltige Waldstandorte.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Bewohner von nadelstreureichen Wäldern (besonders Fichte und Kiefer), kommt aber auch unter Buchen auf kalkhaltigen Böden vor. Er wächst oft in großen Gruppen oder auffälligen Hexenringen. Erscheinungszeit: August bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Geruch & Lamellen Das wichtigste Merkmal ist der angenehme, würzige Geruch, der an Bittermandel erinnert. Die Lamellen sind schmutzig-weiß bis ledergelblich und laufen am Stiel herab. Der Stiel ist auffallend dick und zur Basis hin oft keulig verdickt.
Sammler-Berichte
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