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Erd-Ritterling

(Tricholoma terreum)

📖 Lamellenpilze
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Speisewert: giftiggiftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Gemeine Erdritterling (Tricholoma terreum) ist ein eher kleinerer, oft gesellig wachsender Ritterling mit einem 3–8 cm breiten Hut. Die Oberfläche ist mausgrau bis dunkelgrau und deutlich filzig-feinschuppig strukturiert. Ein wichtiges Merkmal ist das Fehlen von Gelbtönen und der meist dünne, hohle Stiel bei älteren Exemplaren.

⚠ Kulinarik: Speisewert umstritten / Giftverdächtig
Lange Zeit als guter Speisepilz geschätzt, steht er heute im Verdacht, bei Massenverzehr Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) auszulösen.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Vom Verzehr großer Mengen oder kurz aufeinanderfolgender Mahlzeiten wird dringend abgeraten. Er sollte nur noch als Mischpilz in geringen Mengen verwendet werden.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland sehr häufig und weit verbreitet. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapartner von Nadelbäumen, primär der Kiefer, aber auch bei Fichte oder Tanne zu finden. Er bevorzugt kalkhaltige Böden. Erscheinungszeit: September bis Mai (ein klassischer Spätherbst- und Winterpilz, der Frost verträgt).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Kein Gilben & milder Geschmack
Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zum Silbergrauen Erdritterling ist das Fehlen jeglichen Gilbens. Der Geschmack ist mild (nicht scharf oder bitter). Er besitzt keinen ausgeprägten Mehlgeruch.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Tricholoma terreum
Weitere Bezeichnungen:
Gemeiner Erdritterling, Graublättriger Ritterling, Erdritterling, Gemeiner Erd-Ritterling, Mäusefellchen, Mäuseritterling, Mäuse-Ritterling, Silber-Erdritterling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
3.0 cm - 8.0 cm breit; mausgrau, schwarz; anfangs glockig, dann ausgebreitet, mit stumpfen Buckel, Oberfläche matt, trocken, radialfaserig, Rand scharf, etwas nach unten gebogen, im Alter auch teilweise eingerissen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet, zahnartig herablaufend, blassgrau, Lamellenschneiden manchmal schwärzlich und oft gekerbt, dicht stehend
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; zylindrisch, weiß bis blassgrau, brüchig, glatt, alt hohl
Fleisch:
weißlich bis grauweiß, dünn, zerbrechlich
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
Sporen:
hell cremefarben, elliptisch, inamyloid
Boden:
Kalkboden, sandiger Boden
Begleitpflanze:
Zypressen-Wolfsmilch
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald Parkanlagen unter Kiefern unter Fichten Bergwälder Wiese / grasige Plätze Waldwiesen Gärten Gebüsch auf Wegen unter Tannen unter Douglasien

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