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Dottergelber Schönkopf

⚠ Rote Liste 3 - Gefährdet (Schonen)

(Calocybe chrysenteron)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: ungenießbarungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Dottergelbe Schönkopf (Calocybe chrysenteron) ist ein kleiner, aber auffällig gefärbter Pilz mit einem 2–5 cm breiten Hut. Der gesamte Fruchtkörper besticht durch ein lebhaftes Goldgelb bis Dottergelb. Die Hutoberfläche ist glatt und matt, die Lamellen stehen sehr gedrängt und sind ebenfalls gelblich gefärbt, was ihn deutlich von weißblättrigen Arten unterscheidet.

🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Obwohl er nicht als giftig gilt, ist der Pilz aufgrund seiner Seltenheit, seiner geringen Größe und seines oft leicht bitterlichen oder mehligen Geschmacks für die Küche bedeutungslos.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland ist der Dottergelbe Schönkopf selten. Er wird in vielen Bundesländern auf der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt, da seine Lebensräume in naturnahen Laubwäldern zurückgehen.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der in der Laubstreu von Edellaubwäldern (besonders Buche und Esche) auf kalkreichen, basenreichen Böden vorkommt. Er liebt nährstoffreiche Mullböden an lichten Stellen. Erscheinungszeit: Juli bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Gelbe Lamellen & Mehlgeruch
Das Hauptmerkmal sind die gelben Lamellen in Kombination mit dem leuchtend gelben Hut. Beim Zerreiben riecht der Pilz deutlich nach frischem Mehl oder Gurke. Er wirkt insgesamt wie eine Miniatur-Ausgabe des Schwefelritterlings, riecht aber völlig anders (Mehl statt Gas).
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Calocybe chrysenteron
Weitere Bezeichnungen:
Goldschönkopf
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 5.0 cm breit; goldgelb, dottergelb; jung halbkugelig bis glockig, später ausgebreitet und teilweise auch niedergedrückt, Oberfläche seidenmatt, feinfaserig, Rand anfangs eingerollt, glatt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, goldgelb, dicht stehend, Schneiden glatt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; zylindrisch, goldgelb, fein längsfaserig, voll, alt hohl, zur Basis häufig verjüngt
Fleisch:
hell zitronengelb, dünn, faserig
Geruch:
mehlartig
Geschmack:
bitterlich, mehlig
Sporen:
weiß, elliptisch, glatt, sehr klein
Boden:
Moos, Laubstreu, Nadelstreu Kalkboden
Begleitpflanze:
Sternmoos, Bingelkraut
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald Waldwiesen auf Wegen unter Buchen unter Eschen unter Fichten unter Tannen
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
⚠ Gefährliche Verwechslungen:
Schwefel-Ritterling
schwach giftig
Falscher Pfifferling
schwach giftig
🔍 Unkritische Verwechslungen:
Gelbblättriger Ritterling
ungenießbar
🍴 Ähnliche Speisepilze:
Pfifferling
essbar

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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