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Riesen-Krempenritterling

(Leucopaxillus giganteus)

📖 Lamellenpilze
Heil- & Vitalpilz
Der Riesen-Krempenritterling zeichnet sich durch den Inhaltsstoff Clitocybin aus, ein natürliches Antibiotikum. Er wird traditionell zur Unterstützung bei bakteriellen Infektionen und zur allgemeinen Abwehrstärkung eingesetzt. In der modernen Mykotherapie wird zudem sein Potenzial zur Hemmung von Zellwachstumsprozessen (Anti-Tumor-Wirkung) geschätzt.
Hinweis: Vitalpilze bzw. Heilpilze haben in Deutschland keine Zulassung als Arzneimittel und gelten rechtlich nicht als medizinische Produkte. Mushroom-Toxin.de empfiehlt vor der Einnahme ärztliche Rücksprache zu halten.
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📷 Pilzbilder

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Riesen-Krempenritterling (Leucopaxillus giganteus) ist eine imposante Erscheinung, der bevorzugt auf ungedüngten Wiesen, Weiden oder an Waldrändern in großen Hexenringen wächst. Sein trichterförmiger Hut kann gigantische Ausmaße von 10–40 cm annehmen und ist im jungen Stadium am Rand stark eingerollt (eingerollter Saum). Die Farbe ist weißlich bis blass cremefarben. Trotz seiner Verwandtschaft zu den Ritterlingen wurde er aufgrund seiner Größe oft mit den Kremplingen verglichen, ist aber ein eigenständiger Kraftprotz der Wiesen.

🍄 Kulinarik: Essbar
Der Speisewert wird allgemein als gut bezeichnet, das Fleisch ist fest und ergiebig.

Kulinarik-Hinweis: Manche Personen reagieren mit individuellen Unverträglichkeiten (Magen-Darm-Beschwerden). Anfänger sollten nur kleine Mengen probieren. Zudem sollten nur junge, weiße Exemplare gesammelt werden, da ältere Fruchtkörper oft zäh und bitter schmecken.
🍬 Vitalpilz-Aspekt: Natürliches Antibiotikum
Er enthält den Wirkstoff Clitocybin, welcher antibiotische Eigenschaften besitzt und auf seine Anti-Tumor-Wirkung hin untersucht wird. Er gilt daher auch als potenzieller Vitalpilz.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland mäßig häufig, regional jedoch rückläufig durch Überdüngung von Wiesen. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont auf Magerwiesen, Weiden, Friedhöfen oder in lichten Laubwäldern. Er liebt kalkhaltige Böden und bildet oft beeindruckende Hexenringe, die das Graswachstum beeinflussen können. Erscheinungszeit: Juli bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Größe und Lamellen
Enorme Größe und eng stehende, herablaufende Lamellen, die sich nicht leicht vom Fleisch ablösen lassen (Unterschied zum Krempling). Der Geruch ist angenehm pilzig bis schwach mehlartig. Der Hutrand bleibt lange eingerollt.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Leucopaxillus giganteus
Weitere Bezeichnungen:
Riesenkrempentrichterling, Riesen-Krempentrichterling, Riesenkrempenritterling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
10.0 cm - 40.0 cm breit; weißlich, lederfarben; trichterförmig, ohne Buckel, Oberfläche glatt, matt wildlederartig, teilweise etwas tropfig gefleckt, Haut abziehbar, Rand lange eingerollt und schwach gefurcht
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel herablaufend, schmutzig weißlich bis cremefarben, alt blass lederfarben, dicht stehend
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 4.0 cm; zylindrisch mit verdickter Basis, jung weiß, später creme-ocker bis braungelblich, voll, fest, schwach längsfaserig
Fleisch:
weiß, dick, fest
Geruch:
mehlig-aromatisch
Geschmack:
nussartig
Sporen:
weiß, glatt, amyloid
Boden:
Gras/Wiese, Kalkboden
Begleitpflanze:
Nesselblättrige Glockenblume
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald Mischwald Parkanlagen Bergwälder Wiese / grasige Plätze Waldwiesen Weiden Gärten
Doppelgänger:

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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