Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Bild exemplarisch, KI generiert. Der Gelbschneidige Helmling wächst nicht auf Holz; meist wächst er in Moos. Die gelben Lamellenschneiden sind leider häufig nicht deutlich ausgeprägt.
Der Gelbschneidige Helmling (Mycena flavescens) ist ein kleiner Blätterpilz mit einem 0,5–2 cm breiten, glockigen bis kegeligen Hut. Die Farbe des Hutes ist variabel weißlich, creme- bis hell graubräunlich, oft mit einer etwas dunkleren Mitte. Sein wichtigstes Merkmal sind die hellgelb bis zitronengelb gefärbten Lamellenschneiden, die sich deutlich von den ansonsten weißlichen Lamellenflächen abheben.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar/unbedeutend Aufgrund seiner Winzigkeit und der häufigen Unverträglichkeit kleiner Helmling-Arten besitzt dieser Pilz keinen Speisewert.
⚠ Status & Seltenheit: In Deutschland ist die Art verbreitet, wird jedoch aufgrund ihrer unscheinbaren Erscheinung häufig übersehen. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein Saprobiont, der vorzugsweise in der Nadelstreu (besonders bei Kiefer und Fichte), seltener im Laubwald oder auf moosigen Flächen wächst. Er liebt nährstoffarme Standorte. Erscheinungszeit: August bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Lupenarbeit
Die gelbe Farbe der Lamellenschneiden kann bei dieser Art sehr blass oder nur punktuell ausgeprägt sein. Verwenden Sie im Feld eine Lupe und betrachten Sie junge Exemplare. Der Stiel ist hohl, zäh und hat meist eine weiß-striegelige Basis.
0.5 cm - 2.0 cm breit; weißlich-cremefarben, gelblich grau; jung kegelig, später glockig, teilweise gebuckelt, gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen breit angewachsen, mit Zähnchen herablaufend, cremeweiß, blassgelblich, Lamellenschneiden gelblich (nicht immer ausgeprägt)
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 7.0 cm, max. Stielbreite 0.2 cm; hell graubraun mit Lila Beiton, Spitze heller, Basis filzig
Fleisch:
weißlich oder grau bis bräunlich, dünn, zäh
Geruch:
rettichartig
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop hyalin; Größe: 6,0–10,0 x 4,0–5,5 µm (Q-Wert: ca. 1,5–2,2), ellipsoid bis lachrioid (tränenförmig), glatt, amyloid, dünnwandig, mit einem oder mehreren kleinen Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz amyloid, KOH-Reaktion unauffällig.
unter FichtenMischwaldauf PflanzenrestenParkanlagenWaldwiesen Wiese / grasige Plätzeunter Kiefern
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 0,5–2 cm breit, kegelig bis gewölbt, gelblich bis honiggelb, oft mit blasserem Rand.
✔Lamellen: Weißlich bis hellgelblich mit charakteristisch gelben Schneiden.
✔Stiel: Schlank, zerbrechlich, gelblich, Basis oft leicht behaart.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
WICHTIGSTES MERKMAL & ABGRENZUNG:
Die intensiv gelben Lamellenschneiden(leider aber nicht immer ausgeprägt) sind das namensgebende und wichtigste Merkmal. Er wächst meist gesellig in Grasland oder Moos, nicht direkt auf Holz.
Sammler-Berichte
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