Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
Anzeige
€
Nebenbei Geld und Gutscheine (z. B. für ein neues Pilzmesser) verdienen
Teile deine Meinung und lass dich dafür bezahlen. Ein vollständig ausgefüllter Online-Befragungsbogen kann mehrere Euro bringen. Sicher & seriöse Übersicht bei Bezahlte-Online-Umfragen.de
Bild exemplarisch, KI generiert. Das Lilablättrige Tausendblatt ist ein kleiner Pilz, der auf Nadelholz vorkommt. Die Lamellen sind insbesondere jung viotlettlich gefärbt; werden später bräunlicher, behalten aber einen violettlichen Stich.
Das Lilablättrige Tausendblatt (Baeospora myriadophylla) ist ein kleiner, aber außergewöhnlicher Pilz mit einem Hutdurchmesser von 1–4 cm. Er kommt fast ausschließlich an stark vermodertem Nadelholz, bevorzugt der Weißtanne (Abies alba), vor. Der Hut ist graubräunlich und hygrophan. Das absolute Highlight sind die Lamellen: Sie stehen extrem dicht und weisen bei frischen Fruchtkörpern eine wunderschöne lilafarbene bis violette Tönung auf, die im Alter zu Grau-Beige verblasst.
🍄 Kulinarik: Unbedeutend Obwohl keine Giftstoffe bekannt sind, ist dieser Pilz aufgrund seiner Seltenheit und der geringen Fleischmasse für die Küche völlig ohne Belang. Zudem sollte er wegen seiner ökologischen Bedeutung unbedingt geschont werden.
⚠ Status & Seltenheit: In Deutschland sehr selten. Der Pilz gilt als Urwaldrelikt-Art und wichtiger Zeiger für naturnahe Bergwälder mit hohem Totholzanteil.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein spezialisierter Saprobiont an stark morschem Nadelholz (bevorzugt Tanne, seltener Fichte). Er wächst meist büschelig an dicken, am Boden liegenden Stämmen in kühl-feuchten Lagen. Erscheinungszeit: Juni bis September (Sommer- bis Frühherbstpilz).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Die Lamellendichte
Die Kombination aus dem Substrat (Tannenholz) und den extrem engstehenden Lamellen mit ihrem violetten Schimmer ist in dieser Kombination markant. Der ähnliche Mäuseschwanz-Rübling wächst auf Zapfen und hat niemals violette Lamellen.
1.0 cm - 4.0 cm breit; graubräunlich, grauocker; schon früh flach ausgebreitet, mit meist niedergedrückter Hutmitte, Oberfläche matt, hygrophan, Rand jung nach unten gebogen, dünn und mehr oder weniger wellig sowie scharf und glatt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet, mit Zähnchen angeheftet bis fast frei, jung lilafarben, später bräunlich mit Lilatönung, sehr gedrängt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 4.0 cm, max. Stielbreite 0.2 cm; jung hellgrau bis graubraun, im Alter dunkelbraun mit Lilaton und hohl, glatt, kahl
Fleisch:
blass lilafarben, dünn, wässrig
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop hyalin; Größe: 3,5–5,0 x 2,0–3,0 µm (Q-Wert: ca. 1,5–1,8), ellipsoid bis fast zylindrisch, glatt, amyloid, dünnwandig, mit einem oder mehreren winzigen Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz amyloid, KOH-Reaktion unauffällig.
NadelwaldMischwaldNadelholzan / auf Baumstümpfenan WeißtannenBergwälder
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: Bis 4 cm breit, Mitte vertieft mit Buckel, Rand wellig, gezackt und deutlich gerieft.
✔Lamellen: Extrem dicht stehend, violettstichig (jung eher violett, im Alter bräunlich).
✔Stiel: Faserig, im Alter hohl, an der Basis mit auffälligem weißlichen Myzelfilz.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
WICHTIGSTES MERKMAL & ABGRENZUNG:
Die Kombination aus violettstichigen, extrem dicht stehenden Lamellen und dem Wachstum auf totem Nadelholz ist charakteristisch.
Sammler-Berichte
Noch keine Kommentare vorhanden.