Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Das Grüngelbe Gallertkäppchen fällt durch seine unregelmäßig gewundenen, gelbgrünen bis olivfarbenen Köpfchen und den häufig etwas helleren, gelblichen Stiel auf. Die gesamte Oberfläche wirkt bei feuchter Witterung stark schleimig oder fettig-glänzend. Das Fleisch ist von zäher, gallertartiger Struktur. Er ist ein Saprobiont, der auf humusreichen Böden zwischen Moos und Nadelstreu zu finden ist. Da er häufig am gleichen Standort wie der beliebte Trompetenpfifferling wächst, ist beim Sammeln besondere Vorsicht geboten.
☣ Giftigkeit & Inhaltsstoffe: Der Pilz wird als schwach giftig eingestuft.
❗ Gefahr: In dem Pilz wurde Monomethylhydrazin (MMH) nachgewiesen. Auch wenn die Mengen gering sind, kann der Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Zudem besteht die Gefahr einer Verwechslung mit essbaren Leistlingen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Konsistenz & Hutunterseite Prüfen Sie die Unterseite: Im Gegensatz zu Pfifferlingen oder Trompetenpfifferlingen hat das Gallertkäppchen keine Leisten. Die Unterseite des Köpfchens ist glatt und das gesamte Gebilde fühlt sich gummiartig-wabbelig an.
blass gelblich bis hyalin (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop hyalin bis blass gelblich; Größe: 10,0–15,0 x 4,0–5,5 µm (Q-Wert: ca. 2,2–3,0), länglich-ellipsoid bis subzylindrisch, oft leicht gebogen oder ungleichmäßig, glatt, inamyloid, dünn- bis mäßig dickwandig, mehrfach septiert (meist 1- bis 3-septiert im Reifezustand), mit mehreren kleinen Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid (jodnegativ), KOH-Reaktion unauffällig.
Sammler-Berichte
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