Der Gemeine Weiß-Täubling ist ein massiver, kräftiger Pilz, der oft trichterförmig vertieft ist und eine schmutzig-weiße, im Alter bräunlich fleckende Oberfläche besitzt. Im Gegensatz zum Schmalblättrigen Weiß-Täubling stehen seine Lamellen deutlich weiter auseinander. Er ist ein typischer Bewohner von Laub- und Nadelwäldern auf kalkhaltigen Böden. Da er oft halb unterirdisch wächst, ist er häufig von Schnecken zerfressen oder mit Erde verkrustet.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Kulinarisch spielt er eine untergeordnete Rolle und wird meist nur als "Mengenfüller" genutzt. Wegen der starken Verschmutzung muss er meist geschält oder sehr gründlich gewaschen werden. Er bleibt beim Garen sehr fest.
🍲 Geschmack & Tipp:
Das Fleisch ist hart und im Alter oft etwas scharf oder unangenehm fischig-tranig. In Osteuropa wird er manchmal scharf angebraten oder sauer eingelegt, um den fischigen Beigeschmack zu neutralisieren.
💡 Bestimmungs-Tipp: Die Lamellen-Probe
Achten Sie auf den Abstand der Lamellen: Sind sie deutlich voneinander getrennt und eher dicklich, spricht dies für den Gemeinen Weiß-Täubling. Stehen sie extrem dicht wie Buchseiten, handelt es sich um den Schmalblättrigen Verwandten. Prüfen Sie auch die Stielspitze auf einen türkisblauen Schimmer, der beim ähnlichen Schmalblättrigen Weiß-Täubling häufiger vorkommt.
Sammler-Berichte
Noch keine Kommentare vorhanden.