Der Wiesenchampignon ist einer der bekanntesten und am häufigsten gesammelten Wildpilze. Er erscheint meist in großen Gruppen oder Hexenringen auf ungedüngten Wiesen und Weiden, besonders nach kräftigen Sommerregen. Ein sicheres Merkmal sind seine Lamellen, die schon bei jungen Exemplaren zartrosa gefärbt sind und sich bei der Sporenreife tief schokoladenbraun bis schwarz verfärben. Der Hut ist rein weiß bis leicht bräunlich und die Oberfläche fühlt sich seidig an.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Wiesenchampignons sind hervorragende Speisepilze mit einem nussigen Aroma. Da sie oft auf Weiden wachsen, sollten sie gründlich von Grasresten gereinigt werden. Die Huthaut lässt sich bei Bedarf leicht abziehen. Sie eignen sich ideal zum Braten, für Rahmsoßen oder zum Trocknen.
🍲 Zubereitungstipp:
Um das intensive Aroma nicht zu überdecken, braten Sie die Champignons in etwas Butter mit einer Prise Salz und frischer Petersilie an. Geheimtipp: Geben Sie die Pilze erst in die Pfanne, wenn diese richtig heiß ist, damit sie kein Wasser ziehen und schön kross werden. Junge, festfleischige Exemplare schmecken auch hervorragend hauchdünn aufgeschnitten im Salat.
⚠ Achtung: Verwechslungsgefahr!
Prüfen Sie Champignons immer auf zwei Dinge: 1. Die Lamellen dürfen niemals rein weiß sein (Gefahr: Tödliche Knollenblätterpilze!). 2. Das Fleisch darf an der Stielbasis bei Druck nicht chromgelb anlaufen und nicht nach Chemie/Tinte riechen (Gefahr: Giftiger Karbol-Champignon!).
Sammler-Berichte
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