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LEBENSGEFAHR!
Dies ist ein tödlich giftiger Pilz. Bereits geringste Mengen können zum Tode führen. Keine Verzehrfreigabe!
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tödlich giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Wiss. Begriff:
Inocybe rimosa
Weitere Bezeichnungen:
inocybe fastigiata, Kegeliger Rißpilz
Wissenswertes:
Der Kegelige Risspilz (auch Ziegelroter Risspilz genannt) ist einer der gefährlichsten Giftpilze des Frühsommers. Sein kegelförmiger Hut weist eine radial-faserige Struktur auf, die bei Trockenheit charakteristisch aufreißt. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist das langsame Röten des gesamten Fruchtkörpers bei Druck oder im Alter, was ihm ein ziegelrotes Aussehen verleiht. Er bevorzugt kalkhaltige Böden in Parkanlagen, Gärten und unter Laubbäumen wie Buchen.
⚠☣ LEBENSGEFAHR: TÖDLICH GIFTIG! ☣
Der Kegelige Risspilz enthält extrem hohe Konzentrationen an Muscarin. Der Verzehr führt zum schweren Muscarin-Syndrom (starker Speichel- und Tränenfluss, Schweißausbrüche, Sehstörungen und Herzstillstand). Da er oft im Mai/Juni erscheint, wird er fatalerweise häufig mit dem eßbaren Maipilz verwechselt.
💡 Bestimmungs-Tipp: Verwechslung vermeiden
Unterscheiden Sie ihn vom Maipilz durch das Röten und den radial rissigen Hut. Der Maipilz rötet niemals und riecht stark nach Mehl oder Gurke, während der Risspilz einen eher fruchtigen (jung) oder unangenehmen Geruch aufweist. Achten Sie auf die ziegelroten Flecken an den Lamellen!
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
3.0 cm - 7.0 cm breit; graulich, gelbockerlich, gelbbräunlich; anfangs kegelig, bald ausgebreitet, zugespitzter Buckel, Oberfläche mit radial verlaufenden Fasern, Mitte meist dunkler, Rand jung eingebogen, rasch schwindende Cortina, später nach unten abgebogen, im Alter auch aufwärts gebogen und mehr oder weniger tief eingerissen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen etwas gedrängt, jung graubeige, alt schmutzig bräunlich, Schneiden weißlich bewimpert
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; zylindrisch, ohne Knöllchen, jung weißlich, später gelblich-hellockerlich, etwas faserig-flockig
Sporen:
tabakbraun, elliptisch, glatt, keine Höckersporen wie bei anderen Risspilzen
Begleitpflanze:
Sauerklee, Wald-Bingelkraut, Haselwurz, Efeu, Wiesen-Löwenzahn
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald Parkanlagen auf Wegen Gärten unter Buchen unter Eichen unter Fichten unter Kiefern unter Lärchen
Sammler-Berichte
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