LEBENSGEFAHR!
Dies ist ein tödlich giftiger Pilz. Bereits geringste Mengen können zum Tode führen. Keine Verzehrfreigabe!
📷 Pilzbilder
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Frontalansicht. Zu erkennen ist der etwas kegelförmige, weiße Hut mit leichten Velumresten am Rand. Man nehme sich vor Verwechslungen mit Champignons in Acht, die z. T. den gleichen Standort haben.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Zu erkennen ist der flockige Stiel und der etwas wellige Hutrand. Die Volva ist am Stiel eng anliegend; jedoch ist diese nicht so abgesetzt, wie beim Gelben Knollenblätterpilz (hier ist die Hutform das bessere - aber auf keinen Fall ein sicheres - Unterscheidungsmerkmal)
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß und wie bei anderen Knollenblätterpilzen nicht am Stiel angewachsen. Zudem kann man erkennen, dass sie feinflockig sind.
Der Kegelhütige Knollenblätterpilz ist ein tödlich giftiger Pilz, der vor allem in sauren Nadelwäldern unter Fichten, seltener auch in Laubwäldern bei Buchen oder Eichen vorkommt. Sein gesamter Fruchtkörper ist rein weiß. Der Hut ist oft unregelmäßig verbogen und behält lange seine kegelige bis glockige Form. Ein wichtiges Merkmal ist der Stiel, der im Gegensatz zum Grünen Knollenblätterpilz deutlich wollig-flockig oder faserig-behaart strukturiert ist. An der Basis befindet sich eine sackartige, weiße Hülle (Volva), die oft tief im Moos verborgen ist. Der Geruch wird im Alter zunehmend unangenehm und erinnert an überreife Kartoffeln oder ist leicht süßlich-widerlich.
☠LEBENSGEFAHR: Tödlich giftig! Bereits geringste Mengen führen zu lebensgefährlichen Vergiftungen (Amatoxin-Syndrom). Die ersten Symptome treten meist erst nach 6-24 Stunden auf, wenn die Leber bereits schwer geschädigt ist.
Niemals eine Kostprobe machen!
Achtung: Die weißen Lamellen verfärben sich niemals rosa oder braun (Unterschied zu Champignons).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Stiel und Lamellen Prüfen Sie immer die Stieloberfläche: Sie ist beim Kegelhütigen Knollenblätterpilz grob faserig-flockig. Die Lamellen bleiben immer rein weiß, auch bei alten Exemplaren.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Amanita virosa
Weitere Bezeichnungen:
Spitzhütige Knollenblätterpilz
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 15.0 cm breit; weiß bis blassgelblich; jung spitzkegelig, später mehr oder weniger ausgebreitet, fast immer bleibt er etwas kegelig - nur selten breitet er sich ganz flach aus, radialfaserig, Mitte kann bräunlich gefärbt sein, Huthaut abziehbar, seidig glänzend, nicht gerieft, manchmal mit Velumresten, Rand mehr oder weniger wellig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen frei, weiß, weich, feinflockig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; jung voll, später hohl, weiß, geflockt, faserig, Stielbasis zwiebelartig verdickt mit einer 1 - 2 lappigen, enganliegenden Volva
☠Hut: 5-15 cm breit; rein weiß; kegelig bis glockig, oft mit einem leichten Buckel; Oberfläche bei Nässe klebrig; Rand glatt.
☠Lamellen: Rein weiß; stehen sehr dicht; frei vom Stiel; Schneiden oft fein flockig.
☠Stiel: Weiß; grob faserig-flockig bis schuppig; mit einem vergänglichen, weißen Ring; Basis mit einer kugeligen Knolle, die in einer weiten, lappigen weißen Scheide steckt.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
REIN WEISS & NATTERUNG:
Er ist in allen Teilen rein weiß. Das sicherste Merkmal gegenüber anderen weißen Wulstlingen ist der **grob flockig-schuppige Stiel** und die tiefe, sackartige Scheide an der Basis. Im Alter riecht er unangenehm süßlich-widerlich (kunsthonigartig).
Sammler-Berichte
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