Der Buchen-Spei-Täubling ist ein häufiger Pilz in kalkreichen Buchenwäldern. Sein Hut leuchtet in einem kräftigen Scharlach- bis Kirschrot, das im Alter oder bei Regen häufig weißlich ausblasst oder Flecken bekommt. Die Hauthaut ist nur am Rand abziehbar. Typisch für diesen Pilz ist das sehr harte, weiße Fleisch und der Geruch, der leicht fruchtig nach Kokosflocken oder Obst erinnert. Er ist ein strenger Mykorrhizapartner der Rotbuche. Wie alle Spei-Täublinge ist er extrem scharf auf der Zunge, was ihn bereits bei einer kleinen Geschmacksprobe sofort verrät.
☠Achtung: Giftig!
Der Pilz verursacht schwere Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall (Resinosum-Syndrom). Aufgrund seiner extremen Brennschärfe wird er jedoch meist sofort wieder ausgespuckt, sodass schwere Vergiftungen durch große Mengen selten sind. Dennoch: Ein einziger Pilz kann ein ganzes Mischgericht verderben und unkömmlich machen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Die Täublings-Regel
Bei Täublingen gilt: Eine winzige Kauprobe (nur im Mund, danach ausspucken!) ist sicher. Schmeckt der Pilz brennend scharf, ist er ungenießbar oder giftig. Schmeckt er mild, ist er essbar. Dieser Pilz brennt wie Pfeffer!
Sammler-Berichte
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