Der Kleinsporige Mehl-Trichterling ist ein eher unscheinbarer, grau-bräunlicher Pilz, der vor allem durch seinen intensiven Geruch auffällt. Er besiedelt als Saprobiont die Nadel- oder Laubstreu und ist in unseren Wäldern weit verbreitet. Ein wichtiges Merkmal ist die hygrophane Eigenschaft des Hutes: Bei Nässe erscheint er dunkel graubraun, beim Austrocknen hellt er deutlich auf und wirkt fast silbrig-grau.
⚠ Giftigkeit & Warnhinweis: Ungenießbar / Verdächtig
Der Kleinsporige Mehl-Trichterling gilt als ungenießbar. Da er optisch kaum von stark giftigen, weißlichen Trichterlingen (die Muscarin enthalten) zu unterscheiden ist, besteht eine extrem hohe Verwechslungsgefahr. Er hat in der Küche nichts zu suchen.
🍂 Ökologie & Vorkommen:
Er ist ein häufiger Streuzersetzer und kommt sowohl in Nadel- als auch in Laubwäldern vor. Besonders häufig findet man ihn im Spätherbst (September bis Dezember), oft in großen Gruppen oder Hexenringen zwischen abgefallenen Nadeln.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Filz & Mehl
Achten Sie auf zwei sichere Merkmale: Die Stielbasis ist bei jungen Exemplaren auffällig weiß-filzig behaart. Zudem verströmt der Pilz beim Zerreiben einen sehr starken, fast penetranten Geruch nach frischem Mehl oder Gurke.
Sammler-Berichte
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