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Nebelgrauer Trichterling

(Clitocybe nebularis)

📖 Lamellenpilze
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Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Die Nebelkappe ist ein sehr kräftiger, fleischiger Trichterling, der im Spätherbst oft in riesigen Hexenringen oder langen Reihen in der Laubstreu erscheint. Charakteristisch sind der nebelgraue, oft weißlich bereifte Hut und der intensive, süßlich-parfümierte Geruch, der an Schweiß oder abgestandene Blumen erinnert. Trotz seiner Häufigkeit und Masse ist er kein harmloser Speisepilz, da er Stoffe enthält, die nicht jeder verträgt.
⚠ Giftigkeit & Warnhinweis: Giftverdächtig / Unverträglich
Die Nebelkappe enthält das zytotoxische (zellgiftige) Nebularin. Bei vielen Menschen löst der Pilz zudem schwere Magen-Darm-Störungen aus. Da die Giftstoffe teils hitzebeständig sind und sich im Körper anreichern können, wird heute vom Verzehr dringend abgeraten.
🍂 Ökologie & Vorkommen:
Er ist ein häufiger Streuzersetzer, der sowohl in Laub- als auch in Nadelwäldern vorkommt. Er ist ein typischer Aspektbildner des Spätherbstes und häufig noch nach den ersten leichten Frösten bis in den Dezember hinein zu finden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Der Geruchstest
Das sicherste Feldmerkmal ist der aufdringliche, süßlich-muffige Geruch. In Kombination mit dem kräftigen, grauen Hut, den leicht am Stiel herablaufenden Lamellen und dem massenhaften Auftreten im Spätherbst ist er gut erkennbar.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Clitocybe nebularis
Weitere Bezeichnungen:
Nebelkappe, Graukappe
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 20.0 cm breit; aschgrau, graubraun; anfangs stark gewölbt, später ausgebreitet, Mitte oft schwach gebuckelt oder niedergedrückt, Oberfläche glatt, feucht etwas fettig, mit abwischbarem Reif, Rand anfangs eingerollt, alt flattrig
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel etwas herablaufend, schmal, sehr dicht stehend, leicht ablösbar, blassgelb
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 3.0 cm; kräftig, voll, später hohl, cremeweiß bis hellgrau, Basis feinfilzig
Fleisch:
weißlich, dick, jung fest
Geruch:
süßlich, etwas unangenehm
Geschmack:
mild, säuerlich
Sporen:
cremeweiß, glatt, elliptisch
Boden:
nährstoffreicher Boden
Begleitpflanze:
Efeu
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald unter Buchen unter Eichen unter Fichten unter Kiefern
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 5-20 cm breit; hellgrau, nebelgrau bis weißlich-bereift; kräftig fleischig; jung gewölbt, später flach vertieft; Rand lange Zeit eingerollt.
  • Lamellen: weißlich bis cremefarben; stehen sehr dicht; am Stiel angewachsen oder kurz herablaufend; leicht vom Hutfleisch ablösbar.
  • Stiel: Keulig verdickt; farblich wie der Hut oder etwas heller; längsfaserig; im Alter oft hohl; an der Basis weißfilzig.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
INTENSIVER GERUCH & SPÄTHERBST: Die Nebelkappe verströmt einen sehr intensiven, süßlich-parfümierten oder muffigen Geruch, der oft schon von weitem wahrnehmbar ist. Er wächst meist in großen Gruppen oder Hexenringen in der Laubstreu. Ein wichtiges Merkmal ist der kräftige, zur Basis hin verdickte Stiel.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Nebelkappe sicher bestimmen (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:

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