Die Nebelkappe ist ein sehr kräftiger, fleischiger Trichterling, der im Spätherbst oft in riesigen Hexenringen oder langen Reihen in der Laubstreu erscheint. Charakteristisch sind der nebelgraue, oft weißlich bereifte Hut und der intensive, süßlich-parfümierte Geruch, der an Schweiß oder abgestandene Blumen erinnert. Trotz seiner Häufigkeit und Masse ist er kein harmloser Speisepilz, da er Stoffe enthält, die nicht jeder verträgt.
⚠ Giftigkeit & Warnhinweis: Giftverdächtig / Unverträglich
Die Nebelkappe enthält das zytotoxische (zellgiftige) Nebularin. Bei vielen Menschen löst der Pilz zudem schwere Magen-Darm-Störungen aus. Da die Giftstoffe teils hitzebeständig sind und sich im Körper anreichern können, wird heute vom Verzehr dringend abgeraten.
🍂 Ökologie & Vorkommen:
Er ist ein häufiger Streuzersetzer, der sowohl in Laub- als auch in Nadelwäldern vorkommt. Er ist ein typischer Aspektbildner des Spätherbstes und häufig noch nach den ersten leichten Frösten bis in den Dezember hinein zu finden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Der Geruchstest
Das sicherste Feldmerkmal ist der aufdringliche, süßlich-muffige Geruch. In Kombination mit dem kräftigen, grauen Hut, den leicht am Stiel herablaufenden Lamellen und dem massenhaften Auftreten im Spätherbst ist er gut erkennbar.
Sammler-Berichte
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