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Rehbrauner Dachpilz

(Pluteus cervinus)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Der Rehbraune Dachpilz ist ein extrem häufiger Holzzersetzer, der an morschen Baumstümpfen oder vergrabenem Totholz von Laubbäumen (selten Nadelholz) wächst. Er ist ein typischer "Freiblättler", was bedeutet, dass seine Lamellen den Stiel nicht berühren. Ein markantes Merkmal ist sein Geruch, der beim Zerreiben der Lamellen deutlich an frischen Rettich erinnert. Der Hut ist rehbraun, oft radialfaserig und bei Feuchtigkeit leicht schmierig. Da er auch in Trockenperioden erscheint, wenn andere Pilze ausbleiben, ist er ein ständiger Begleiter auf Waldspaziergängen.
💡 Bestimmungs-Tipp: Das "Dachpilz-Prinzip"
Achten Sie auf die Kombination aus drei Merkmalen: 1. Wuchs auf Holz, 2. Freistehende Lamellen (Lücke zwischen Lamellen und Stielansatz) und 3. Das Sporenpulver, das sich im Alter rosa färbt und die anfangs weißen Lamellen fleischrosa erscheinen lässt. Im Gegensatz zum Breitblättrigen Rübling fehlen ihm die weißen Myzelstränge an der Basis.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Ein mäßiger Speisepilz
Die kulinarische Fachwelt ist sich weitgehend einig: Der Rehbraune Dachpilz ist essbar, aber kein Gourmetpilz. Geschmack: Er besitzt ein muffiges, rettichartiges Aroma, das beim Kochen oft dominant bleibt. Zudem ist sein Fleisch recht weich und wässrig. Er wird meist nur als "Füllpilz" für Mischgerichte verwendet, wenn nichts Besseres zu finden ist. In größeren Mengen kann er das Gericht durch eine bittere Komponente und die weiche Textur eher abwerten.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Pluteus cervinus
Weitere Bezeichnungen:
Hirschbrauner Dachpilz
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
4.0 cm - 15.0 cm breit; hellbraun bis dunkel rotbraun, in der Mitte oft dunkler (fast schwarz) ; anfangs kegelig glockig und oft runzelig, dann gewölbt bis ausgebreitet, meist gebuckelt, Oberfläche glatt, eingewachsen radialfasrig, matt bis seidig glänzend, Rand nicht gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
abgerundet, frei, gedrängt, breit, bauchig, mit Zwischenlamellen, jung weißlich, später rosa-lachsrötlich
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; zerbrechlich, faserig, weißlich mit dunklen Längsfasern
Fleisch:
dünn, weich, weiß
Geruch:
rettichartig
Geschmack:
mild, später bitterlich
Sporen:
fleischrosa, breitelliptisch, glatt, ohne Keimporus
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Dornfarn
Vorkommen / Fundorte:
Laubholz Nadelholz an / auf Baumstümpfen auf Laubholzresten
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 4-15 cm breit, rehbraun bis dunkelbraun, oft radialfaserig; Oberfläche glatt und bei Nässe etwas schmierig.
  • Lamellen: Jung weiß, im Alter durch das Sporenpulver auffallend rosa bis lachsfarben; sie stehen **frei** (berühren den Stiel nicht).
  • Geruch: Deutlich nach **frischem Rettich** oder Kartoffelkeller.
!
Entscheidendstes Merkmal:
FREIE LAMELLEN & STANDORT: Er wächst fast ausschließlich an totem Holz. Die Lamellen haben keinen Kontakt zum Stiel – beim Umdrehen des Hutes ist ein deutlicher Graben um die Stielspitze erkennbar.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Rehbrauner Dachpilz im Portrait (YouTube)
Hinweis: Die Erklärung zum Dachpilz startet ab Minute [00:06:01].
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.

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Speisewert:

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