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Knolliger Risspilz

(Inocybe cookei)

📖 Lamellenpilze
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📷 Pilzbilder

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Speisewert: giftiggiftig
Pilzgifte:
Muscarin
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Der Knollige Rißpilz ist ein kleiner, ocker- bis strohgelber Pilz mit der typischen rissigen Hutoberfläche seiner Gattung. Ein sehr markantes Merkmal ist die Stielbasis, die in einer deutlich abgesetzten, fast gerandeten Knolle endet. Zudem verfärbt sich der Pilz im Alter oder bei Berührung nicht rötlich, was ihn von anderen gelblichen Rißpilzen abgrenzt. Sein Geruch ist charakteristisch süßlich und erinnert stark an Honig oder welkende Blüten.
☣ Giftwarnung: Giftig (Muscarin-Syndrom)
Wie viele Rißpilze enthält auch diese Art das Gift Muscarin. Eine Vergiftung führt zu starkem Speichel- und Tränenfluss, Schweißausbrüchen, Sehstörungen und Herzbeschwerden. Die Symptome treten meist sehr schnell (15 bis 30 Minuten) nach der Mahlzeit auf.
🍂 Ökologie & Standort:
Er ist ein Mykorrhizapilz, der sowohl in Laubwäldern (vorrangig Buche und Eiche) als auch in Nadelwäldern (unter Fichte) vorkommt. Er bevorzugt kalkhaltige oder neutrale Böden und erscheint meist von Juli bis Oktober. Man findet ihn oft an Wegrändern, in Parkanlagen oder kalkreichen Bergwäldern.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Knolle & Geruch
Achten Sie auf die Stielbasis: Die abgesetzte Knolle ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Zusammen mit dem Honiggeruch und dem gelblichen, rissigen Hut ist die Bestimmung recht sicher. Dennoch gilt: Rißpilze sind für Speisezwecke strikt zu meiden, da die Gattung zu viele tödlich giftige Arten enthält.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Inocybe cookei
Weitere Bezeichnungen:
Strohgelber Risspilz, Strohgelber Rißpilz, Knolliger Rißpilz, Inosperma cookei
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 5.0 cm breit; strohgelb, olivgelblich, ockergelblich; jung kegelig, später ausgebreitet, spitz gebuckelt, jung oft am Scheitel mit silbergrauem, schollig aufbrechendem Velumbelag, faserig bis rissig, oft von Rand bis zur Mitte gerissen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen weißlich, später gelblich bis hellbräunlich, dicht stehend, ausgebuchtet angewachsen
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; weißlich-gelblich, fast kahl, Basis mit weißlicher Knolle
Fleisch:
weißlich, im Stiel etwas cremegelb
Geruch:
fruchtig, später spermatisch
Geschmack:
mild
Sporen:
dunkel, tabakbraun, Zystiden dünnwandig, ohne Kristalle
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Nadelwald Mischwald Parkanlagen unter Birken unter Buchen unter Fichten auf Wegen unter Eichen Bergwälder
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 2-5 cm breit; strohgelb bis goldocker; kegelig bis glockig, später ausgebreitet mit Buckel; Oberfläche typisch radialfaserig-rissig.
  • Lamellen: Jung weißlich-creme, später zimt- bis olivbraun; schmal angewachsen; Schneiden oft hell flockig.
  • Stiel: Farblich wie der Hut oder etwas heller; zylindrisch, an der Basis mit einer deutlich abgesetzten, gerandeten Knolle.
GIFTWARNUNG: MUSCARIN-VERDACHT
GERANDETE KNOLLE & HONIGGERUCH: Das wichtigste Feldmerkmal ist die deutlich abgesetzte Knolle an der Stielbasis. Zudem riecht dieser Rißpilz auffallend süßlich, fast wie Honig oder verwelkte Blüten, was ihn von vielen anderen, eher spermatisch riechenden Rißpilzen unterscheidet. Er wächst meist in Laubwäldern.

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