Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Ansicht von schräg oben auf ein ziemlich junges Exemplar. Deutlich erkennbar sind die trichterförmige Vertiefung des Hutes sowie die weißfilzige Stielbasis.
Bei günstigen Witterungsphasen kann man diesen Pilz bis in den Januar hinein finden. Er fällt durch seine tief trichterförmige Gestalt und die kaffeebraune bis graubraune Farbe auf. Ein besonderes Merkmal ist die glatte, bei Feuchtigkeit glänzende Hutoberfläche, die im trockenen Zustand eher matt wirkt. Er gilt als Speisepilz, ist aber aufgrund seines dünnen Fleisches eher als Beigabe in Mischpilzpfannen geeignet.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Essbar (Mittelmäßig) Der Kaffeebraune Gabeltrichterling ist essbar, geschmacklich jedoch eher unbedeutend und recht dünnfleischig. Er sollte nur in kleinen Mengen verwendet werden. Wichtig: Da er spät im Jahr erscheint, muss darauf geachtet werden, dass die Fruchtkörper nicht bereits mehrfach gefroren und wieder aufgetaut sind (Eiweißzersetzung), was zu einer unechten Pilzvergiftung führen kann.
🍂 Ökologie & Standort: Er wächst als Saprobiont auf verrottendem organischem Material. Man findet ihn in Laub- und Nadelwäldern, oft an Waldrändern, auf Lichtungen oder in Parkanlagen zwischen Gras und Moos. Er bevorzugt oft Standorte mit viel Holzresten oder altem Laub im Boden. Seine Hauptzeit ist der Spätherbst (Oktober bis Dezember), oft bis weit in den Winter hinein.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Gegabelte Lamellen Achten Sie auf die Lamellen: Sie laufen deutlich am Stiel herab und sind – wie der Name schon sagt – häufig gabelig verzweigt. Die Farbe der Lamellen ist meist etwas heller als der Hut (graubräunlich). Vorsicht: Verwechseln Sie ihn nicht mit giftigen grauen Trichterlingen oder dem Keulenfuss-Trichterling, der einen deutlich dickeren, keulenförmigen Stiel besitzt.
3.0 cm - 8.0 cm breit; dunkel kastanienbraun, kaffeebraun, milchkaffeebraun; trichterförmig, kahl, glatt, hygrophan, matt bis glänzend, Rand lange eingerollt, scharf, z. T. auch schwach gerieft
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen sichelförmig am Stiel herablaufend, gedrängt, oft gegabelt, teilweise anastomosierend, schmutzig grau-beige
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; bräunlich, teilweise weißlich überfasert, zylindrisch, Basis meist verdickt und weißfilzig
Fleisch:
graubeige-bräunlich, dünn, wässrig
Geruch:
schwach aromatisch
Geschmack:
schwach aromatisch
Sporen:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop durchsichtig (hyalin); Größe: 8,0–11,0 x 5,0–7,0 µm (Q-Wert: ca. 1,4–1,7), breit ellipsoid bis mandelförmig, glatt, dünnwandig; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz amyloid (schwach bis deutlich blau-grau anreagierend), KOH-Reaktion negativ.
✔Hut: 3-8 cm breit; kaffee- bis dunkelbraun; tief trichterförmig vertieft; Oberfläche glatt, bei Feuchtigkeit speckig glänzend und dunkler (hygrophan).
✔Lamellen: Grau-bräunlich bis creme-beige; stehen recht gedrängt; am Stiel deutlich herablaufend; auffallend oft gegabelt.
✔Stiel: Farblich wie der Hut oder etwas heller; zylindrisch, oft elastisch-zäh; Oberfläche weißlich-silbrig längsfaserig oder genattert überhaucht.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
TRICHTERFORM & SILBRIGER STIEL:
Charakteristisch ist die ausgeprägte Becher- oder Trichterform ("cyathiformis" bedeutet becherförmig) in Kombination mit der kaffeebraunen Farbe. Der Stiel weist oft eine feine, helle Netz- oder Faserzeichnung auf. Er riecht angenehm pilzig, manchmal schwach nach Bittermandel.
Sammler-Berichte
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