Die Fruchtkörper dieses Pilzes können sowohl in weißer als auch in gelber Erscheinungsform auftreten. Im Gegensatz zur Stammform bildet die Varietät
poroides keine aufrechten Säulchen, sondern ein flaches, netzartiges Lager aus winzigen Waben. Diese Ähnlichkeit mit der Porenstruktur von Porlingen hat ihm den Namen "Netzpolster" eingebracht. Wie alle Schleimpilze ist auch dieser Organismus in der Lage, sich in seiner plasmodialen Phase kriechend über das Substrat zu bewegen, bevor er zur Fruchtkörperbildung erstarrt.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Ungenießbar
Dieser Schleimpilz ist kein Speisepilz. Er besitzt keinerlei kulinarischen Wert und ist aufgrund seiner extrem hinfälligen, wässrigen Konsistenz nicht für die Küche geeignet. Er dient rein als faszinierendes Beobachtungsobjekt der Mikrowelt.
🍂 Ökologie & Standort:
Er besiedelt als Saprobiont sehr morsche, rindenlose Stämme und Äste von Laub- und Nadelhölzern (häufig Fichte oder Buche). Man findet ihn vor allem nach Regenfällen in den warmen Sommermonaten bis in den Frühherbst. Er benötigt eine sehr hohe Substratfeuchtigkeit.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Wabenstruktur
Achten Sie auf das flache, polsterartige Wachstum. Unter einer Lupe erkennt man deutlich die 6-eckigen oder unregelmäßigen Waben (Poren), die dem Pilz sein netzartiges Aussehen verleihen. Bei Berührung zerfällt die Struktur sofort zu einer schleimigen Flüssigkeit. Die Farbe variiert von rein weiß bis leuchtend schwefelgelb.
Sammler-Berichte
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