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Fichten-Zapfenrübling

(Strobilurus esculentus)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Der Pilz kommt z. T. massenhaft an Fichtenzapfen vor. Im Schatten gewachsene Exemplare zeigen eine deutlich hellere Hutfarbe. Er ist ein spezialisierter Folgezersetzer, der ausschließlich auf im Boden vergrabenen oder halb vergrabenen Fichtenzapfen wächst. Um die Verbindung zum Zapfen zu sehen, muss man den Pilz vorsichtig mitsamt seiner langen, haarfeinen Stielbasis aus der Erde ziehen. Trotz seiner geringen Größe ist er aufgrund seines frühen Erscheinens im Jahr bei Pilzsammlern sehr geschätzt.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Essbar (Guter Speisepilz)
Nur die Hüte werden verwendet, da die Stiele viel zu zäh und holzig sind. Die winzigen Hüte haben ein angenehm nussiges Aroma und eignen sich hervorragend als Einlage für klare Suppen oder kurz in Butter angebraten als Topping für Salate. Man benötigt jedoch eine große Menge für eine Mahlzeit.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst streng saprobiontisch auf abgefallenen, meist vergrabenen Zapfen der Fichte. Er erscheint als einer der ersten Pilze im Frühjahr (März bis Mai), kann aber bei milder Witterung bereits im Spätherbst oder Winter auftreten. Man findet ihn überall dort, wo Fichten auf feuchtem Boden stehen.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Substratprüfung
Das wichtigste Merkmal ist das Substrat: Er wächst immer auf Fichtenzapfen. Ähnliche Arten wie der Fichtenzapfen-Helmling riechen streng nach Chlor (Schwimmbad), während der Fichtenzapfenrübling angenehm pilzig riecht. Die Lamellen sind weiß und stehen etwas gedrängt.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Strobilurus esculentus
Weitere Bezeichnungen:
Fichtenzapfen-Nagelschwamm
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
1.0 cm - 4.0 cm breit; hellbraun bis dunkelbraun, selten fast weiß; jung gewölbt, später ausgebreitet, z. T. auch etwas gebuckelt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen angeheftet bis fast frei, etwas gedrängt, weißlich-blassgrau
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 0.2 cm; dünn, zäh, hohl, glatt, jung weißlich, später nach unten gelb- bis rostbräunlich, mit langer, faseriger Wurzel
Fleisch:
weiß, dünn, etwas zäh
Geruch:
schwach würzig
Geschmack:
mild, pilzartig
Sporen:
weißlich, elliptisch, glatt
Boden:
Tannenzapfen
Begleitpflanze:
Grünstängelmoos
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald unter Fichten auf Pflanzenresten
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: 1-4 cm breit; ocker- bis dunkelbraun; flach gewölbt; Oberfläche glatt und trocken; Rand oft hell ausblassend.
  • Lamellen: Weißlich bis blassgrau; stehen recht dicht; am Stiel fast frei oder schmal angewachsen.
  • Stiel: 2-10 cm lang; sehr schlank und zäh; gelblich-braun; tief im Boden wurzelnd und direkt mit einem vergrabenen Fichtenzapfen verbunden.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
ZAPFEN-BINDUNG & FRÜHJAHR: Das wichtigste Merkmal ist das Substrat: Wenn man den Pilz vorsichtig aushebt, findet man an der Basis der langen Stielwurzel fast immer einen (oft vergrabenen) Fichtenzapfen. Er erscheint massenhaft im zeitigen Frühjahr. Der Geruch ist angenehm pilzig, der Geschmack mild.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Zapfenrüblinge sicher unterscheiden (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.

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Speisewert:

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