Der Ast-Zwergschwindling ist ein winziger Vertreter der Schwindlingsverwandten, der oft in großen Scharen an abgefallenen Ästchen und Zweigen zu finden ist. Trotz seiner geringen Größe ist er durch seine hellen, fast weißlichen bis blass fleischfarbenen Hüte gut zu erkennen. Ein charakteristisches Merkmal ist seine Zähigkeit: Wie viele Schwindlinge kann er bei Trockenheit einschrumpfen und bei Regen wieder aufleben (Reviviszenz). Er besiedelt bevorzugt totes Holz, das noch nicht stark zersetzt ist.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Ungenießbar
Aufgrund seiner winzigen Ausmaße und des extrem dünnen Fleisches besitzt der Ast-Zwergschwindling keinen Speisewert. Er wird allgemein als ungenießbar eingestuft und spielt in der Küche keine Rolle.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst saprobiontisch an am Boden liegenden Ästchen, Reisig und Zweigen von Laubbäumen und Nadelbäumen. Besonders häufig findet man ihn an Buche, Eiche, Hainbuche, Brombeerranken, aber auch an Fichte oder Kiefer. Er bevorzugt feuchte Standorte und ist von Mai bis November weit verbreitet.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Substrat & Stiel
Achten Sie auf das Substrat: Der Pilz wächst direkt auf kleinen Zweigen. Der Stiel ist ein wichtiges Merkmal: Er ist im oberen Teil weißlich und zur Basis hin deutlich bräunlich oder rötlich-braun punktiert oder kleinfleckig. Die Lamellen stehen eher entfernt und sind am Stiel angewachsen.
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