Die Goldgelbe Wiesenkeule wächst meist gesellig in kleinen Gruppen. Ihre Fruchtkörper sind unverzweigt, zylindrisch bis leicht abgeflacht und werden etwa 3 bis 7 cm hoch. Die Farbe ist ein kräftiges Goldgelb bis Dottergelb, wobei die Spitze im Alter oft eintrocknet und sich bräunlich verfärbt. Von der sehr ähnlichen Gelben Wiesenkeule unterscheidet sie sich makroskopisch kaum, hat aber eine tendenziell etwas mattere Oberfläche. Die Bestimmungssicherheit bringt oft erst der Blick auf die markanten, höckerig-stachligen Sporen.
🍳 Vorbereitung & Verwendung: Kein Speisepilz
Obwohl die Goldgelbe Wiesenkeule nicht als giftig gilt, ist sie aufgrund ihrer geringen Größe, der zähen Konsistenz und des fehlenden Eigengeschmacks als Speisepilz unbedeutend und wird als ungenießbar eingestuft. Zudem sollten diese ökologisch wertvollen Pilze aufgrund ihrer Seltenheit an ihren Standorten verbleiben.
🍂 Ökologie & Standort:
Dieser Pilz ist ein typischer Bewohner von nährstoffarmem Grasland, wie Magerrasen, ungedüngten Wiesen, Friedhöfen oder moosigen Waldrändern. Er saprotrophiert in moosigen Stellen zwischen Gräsern und ist auf eine intakte, absolut ungedüngte Umgebung angewiesen. Die Fruchtkörper erscheinen von August bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Form & Standort
Achten Sie auf die unverzweigten, goldgelben Keulen im Moos magerer Wiesen. Wenn die Keulen beim Trocknen deutlich gelb bleiben und nicht ausblassen, ist dies ein Hinweis auf die Gattung Clavulinopsis. Eine sichere Unterscheidung erfordert oft den Blick auf die charakteristischen Sporen im Mikroskop.
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