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Schaf-Champignon

(Agaricus arvensis)

📖 Lamellenpilze
Verwechslungsgefahr! Dieser Pilz hat tödlich giftige Doppelgänger. Bitte genau prüfen!
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Speisewert: essbaressbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Schafchampignon bildet 5 bis 15cm breite, rein weiße bis cremeweiße Hüte aus, die sich bei Berührung langsam zitronengelb verfärben. Im jungen Stadium ist der Hut fast quaderförmig oder oben abgeflacht ("Stockhütchen-Form"), später breitet er sich schirmartig aus. Die Lamellen sind im Gegensatz zu vielen anderen Champignons lange Zeit weißlich bis blassgrau, bevor sie sich über fleischrosa zu schwarzbraun verfärben. Ein markantes Merkmal ist der intensive Geruch nach Anis oder Mandeln.

🍳 Verwendung: Ausgezeichneter Speisepilz
Er gilt als einer der besten Speisepilze seiner Gattung. Sein Fleisch ist fest und aromatisch. Aufgrund der Anreicherung von Cadmium sollten jedoch keine übermäßigen Mengen verzehrt werden.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Saprobiont vor allem auf Wiesen, Weiden, in Parkanlagen und an Waldrändern. Er bevorzugt nährstoffreiche, gedüngte Böden (daher oft auf Schafweiden zu finden). Er erscheint von Mai bis Oktober, oft in großen Gruppen oder Hexenringen.
⚠ Giftwarnung: Verwechslung mit dem Karbol-Champignon
Achten Sie strikt auf den Geruch! Der giftige Karbol-Champignon (Agaricus xanthodermus) riecht unangenehm nach Tinte oder Phenol (besonders beim Erhitzen) und seine Stielbasis läuft bei Verletzung sofort chromgelb an, während der Schafchampignon nach Anis riecht und nur langsam gilbt.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Das Zahnrad am Ring
Drehen Sie den Pilz um und betrachten Sie die Unterseite des Ringes. Wenn Sie ein Muster sehen, das an ein Zahnrad erinnert, ist dies ein sehr sicheres Indiz für den Schafchampignon.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Agaricus arvensis
Weitere Bezeichnungen:
Anischampignon, Weisser Anisegerling, Weißer Anisegerling, Ackerblätterling, Weißer Anis-Champignon, Schaf-Egerling, Gemeiner Anis-Egerling, Schafchampignon, Weisser Anis-Champignon
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 15.0 cm breit; weiß, cremefarben; jung kugelig mit abgeflachtem Scheitel, dann schwach gewölbt, fleischig, Huthaut seidig bis rissig-faserig oder glatt bis leicht flockig-feinschuppig, Scheitel z. T. schmutzig-gelblich
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen frei, sehr gedrängt, jung weiß mit leichtem Grauton, danach rosane Verfärbung, dann rötlich-grau, zuletzt schwarzbraun
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 15.0 cm, max. Stielbreite 3.0 cm; zylindrisch oder knollig, weiß, mit hängendem, unterseits typisch zahnradartig aufgespaltenem Ring
Fleisch:
auf Druck gilbend
Geruch:
anisartig
Geschmack:
mild
Sporen:
purpurbraun, elliptisch-eiförmig
Boden:
Weidenboden
Begleitpflanze:
Gräser
Vorkommen / Fundorte:
Parkanlagen Wiese / grasige Plätze Weiden Gärten Gebüsch Sandböden

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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