Der Duftende Gürtelfuß bildet 1 bis 4 cm breite, kegelig-glockige Hüte aus, die im Alter flach ausgebreitet sind und oft einen spitzen Buckel behalten. Die Oberfläche ist dunkelbraun bis weinbraun und im jungen Stadium durch silbrig-weiße Schüppchen (Velumreste) auffällig bereift. Ein charakteristisches Merkmal ist der intensive Geruch nach Pelargonien (Geranien). Die Lamellen sind zunächst violettbraun und verfärben sich mit der Sporenreife zimt- bis rostbraun. Der Stiel ist schlank, bräunlich und zeigt mehrere weiße, gürtelartige Zonen.
🍳 Verwendung: Ungenießbar
Der Pilz gilt als ungenießbar. Da er zur Gattung der Schleierlinge (Cortinarius) gehört, in der sich viele lebensgefährlich giftige Arten befinden, sollte er niemals zu Speisezwecken gesammelt werden.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Mykorrhizapilz vor allem in Nadelwäldern (bevorzugt bei Fichten), seltener im Laubwald bei Birken. Er liebt feuchte Stellen, oft zwischen Moos oder in der Nadelstreu auf sauren Böden. Die Fruchtkörper erscheinen von Juli bis November.
ⓘ Wissenswertes:
Sein Beiname "Geranien-Gürtelfuß" leitet sich direkt von seinem Duft ab, der beim Zerreiben der Lamellen besonders deutlich wahrnehmbar ist. Er gehört innerhalb der Schleierlinge zur Untergattung der Wasserköpfe (Telamonia), die oft sehr schwierig zu bestimmen sind; dieser hier ist jedoch durch den Duft und die weißen Stielgürtel gut charakterisiert.
Sammler-Berichte
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