Mushroom-Toxin.de - Dein Portal für Pilzbestimmung
Startseite | Suche > Spindeliger Blasssporrübling
Anzeige

Nebenbei Geld verdienen

Teile deine Meinung und lass dich dafür bezahlen. Sicher & seriös bei Bezahlte-Online-Umfragen.de

Jetzt kostenlos anmelden ›

Spindeliger Blasssporrübling

(Gymnopus fusipes)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

🔍 Zum Vergrößern auf ein Bild tippen

Speisewert: schwach giftigschwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Spindelige Rübling (Gymnopus fusipes) ist ein häufiger Pilz, der durch seine charakteristische Stielform auffällt. Die Fruchtkörper wachsen meist büschelig am Stammgrund oder über den Wurzeln von Laubbäumen. Der Hut ist fleischig, rotbraun bis kastanienbraun und bleicht im Alter oft scheckig aus. Markant ist der zähe, längsfurchige Stiel, der zur Basis hin spindelförmig zugespitzt und tief im Boden wurzelnd erscheint.

☠ Verwendung: Giftig / Giftverdächtig
Obwohl er in alter Literatur teils als Speisepilz geführt wurde, gilt er heute als giftverdächtig. Er verursacht häufig schwere Magen-Darm-Störungen. Zudem ist das Fleisch sehr zäh und schwer verdaulich. Da die Fruchtkörper oft schon sehr früh von Bakterien zersetzt werden, ist das Risiko einer Lebensmittelvergiftung extrem hoch.
🍂 Ökologie & Standort:
Dieser Pilz wächst als Parasit oder Saprobiont fast ausschließlich bei Eichen, seltener bei Buchen oder Edelkastanien. Er entspringt direkt aus dem Wurzelwerk oder dem unteren Stammbereich. Man findet ihn von Juni bis Oktober, oft in großen Büscheln.
ⓘ Wissenswertes:
Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist die extreme Zähigkeit des gesamten Fruchtkörpers. Der Stiel lässt sich kaum zerbrechen, sondern höchstens verdrehen. In der Forstwirtschaft ist er als Schwächeparasit bekannt, der die Wurzeln der Eichen befällt und langfristig zur Instabilität der Bäume führen kann.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Gymnopus fusipes
Weitere Bezeichnungen:
Spindeliger Rübling, Spindeliger Blaßsporrübling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
4.0 cm - 8.0 cm breit; bräunlich, rotbraun; jung kegelig bis gewölbt, später unregelmäßig verbogen bis abgeflacht, oft auch mit stumpfen Buckel, Oberfläche matt, z. T. rissig, schon bald verblassend, mit rostbraunen Flecken, Rand jung eingebogen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel ausgebuchtet, schmal angewachsen, dick, entfernt stehend, mit Zwischenlamellen, anastomisierend, weißlich bis blass rötlich braun, rostrot gefleckt, Schneiden glatt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; blass bis braunrot, Spitze heller, alt hohl, spindelförmig, oft verdreht, zäh, runzelig gefurcht, oft büschelig wachsend, tief wurzelnd
Fleisch:
weißlich bis blass cremefarben, zäh, dünn
Geruch:
pilzartig
Geschmack:
mild
Sporen:
weiß, hyalin, elliptisch, glatt
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Efeu, Waldmeister, Wald-Ziest, Maiglöckchen, Haselwurz
Vorkommen / Fundorte:
Laubholz unter Eichen an / auf Baumstümpfen
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen

Pilz kommentieren

Sammler-Berichte

Noch keine Kommentare vorhanden.

🔍 NEUE SUCHE STARTEN