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Gefleckter Risspilz

(Inocybe maculata)

📖 Lamellenpilze
Verwechslungsgefahr! Dieser Pilz hat tödlich giftige Doppelgänger. Bitte genau prüfen!
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Speisewert: giftiggiftig
Pilzgifte:
Muscarin
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Gefleckte Rißpilz (Inocybe maculata) ist ein häufiger Waldbewohner, der durch seine kastanien- bis umbrabraune Hutoberfläche auffällt. Das markanteste Merkmal sind die weißlichen, seidigen Velumreste in der Hutmitte, die wie kleine helle Flecken auf dem dunkleren Grund wirken. Der Hut ist kegelig bis glockig, später ausgebreitet mit einem Buckel, und weist die gattungstypische, radial-faserige ("rissige") Struktur auf.

☣ Giftwarnung: Giftig (Muscarin-Syndrom)
Dieser Pilz ist giftig. Er enthält signifikante Mengen an Muscarin. Die Vergiftungssymptome treten meist sehr schnell ein (15 Min. bis 2 Std.) und äußern sich in starkem Speichel- und Tränenfluss, Schweißausbrüchen, Sehstörungen sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden.
🍂 Ökologie & Standort:
Er wächst als Mykorrhizapilz vorwiegend bei Laubbäumen, insbesondere bei Rotbuche und Eiche. Man findet ihn von Juni bis Oktober in Laubmischwäldern, häufig auf kalkhaltigen oder neutralen Böden. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Flecken & Geruch
Achten Sie auf die weißen Flöckchen im Zentrum des braunen, rissigen Hutes. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der Geruch: Im Gegensatz zu vielen anderen Rißpilzen, die eher spermatisch riechen, hat I. maculata oft eine leicht süßliche, obstartige Komponente im Geruch, die jedoch im Alter unangenehm werden kann.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Inocybe maculata
Weitere Bezeichnungen:
Gefleckter Rißpilz
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
3.0 cm - 6.0 cm breit; kastanienbraun; erst konisch gewölbt, dann ausgebreitet mit Buckel, Scheitel meist mit silber schimmernden Velumresten überzogen, zum Rand hin grob radialfaserig, Rand jung eingebogen, alt abstehend und tief radial eingerissen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, jung grauweißlich, später bräunlich, mit mehr oder weniger deutlichem Olivstich, Schneiden weiß
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; zylindrisch, längsfaserig, Spitze blass, graulich, abwärts ockerbräunlich, Basis z. T. mehr oder weniger knollig verdickt, weiß
Fleisch:
weißlich cremefarben, faserig
Geruch:
säuerlich
Geschmack:
mild
Sporen:
tabakbräunlich, elliptisch bis bohnenförmig, glatt, kein Höckersporer
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
Efeu, Waldmeister, Heidelbeere, Preiselbeere
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Parkanlagen unter Buchen unter Eichen Mischwald
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen

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