Mushroom-Toxin.de - Dein Portal für Pilzbestimmung
Startseite | Suche > Bocksdickfuß
Anzeige

Nebenbei Geld verdienen

Teile deine Meinung und lass dich dafür bezahlen. Sicher & seriös bei Bezahlte-Online-Umfragen.de

Jetzt kostenlos anmelden ›

Bocksdickfuß

(Cortinarius camphoratus)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

🔍 Zum Vergrößern auf ein Bild tippen

Speisewert: schwach giftigschwach giftig
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Bocksdickfuß (Cortinarius camphoratus) ist ein kräftiger Schleierling mit einer auffällig violetten bis fliederfarbenen Färbung an Hut, Lamellen und Stiel. Die Oberfläche ist matt und fein eingewachsen faserig. Das markanteste Merkmal ist jedoch der unangenehme, aufdringliche Geruch, der an verbranntes Horn, Ziegenbock oder schmutzige Schafställe erinnert.

🍄 Kulinarik: Ungenießbar / Giftverdächtig
Aufgrund seines widerlichen Geruchs, der beim Erhitzen oft noch intensiver wird, ist der Pilz völlig ungenießbar. Zudem gelten viele violette Dickfüße als giftverdächtig; vom Verzehr ist daher dringend abzuraten.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er ist ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt in sauren Nadelwäldern (Fichten, Kiefern) höherer Lagen vorkommt. Man findet ihn von August bis Oktober, oft gesellig zwischen Moos und Heidelbeeren. Er meidet kalkhaltige Böden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Schnittbild & Geruch
Das Fleisch ist im Anschnitt hellviolett, verfärbt sich aber zur Stielbasis hin oft ockergelb bis bräunlich. Der "Bocksgeruch" ist beim Zerreiben der Lamellen am intensivsten. Achten Sie auf die rostbraunen Sporenreste am hellvioletten Schleier (Cortina) am Stiel.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Cortinarius camphoratus
Weitere Bezeichnungen:
Bocksdickfuss, Bocks-Dickfuß, Bocks-Dickfuss
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
3.0 cm - 9.0 cm breit; hellviolett; erst halbkugelig, dann gewölbt, zuletzt ausgebreitet, Oberfläche feinfaserig, im Alter von der Mitte her gelbbraun verfärbend, Rand jung eingebogen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel angewachsen bis schwach herablaufend, etwas entfernt stehend, jung violett, später zimtbraun-rostbraun
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 2.5 cm; blaulila, zylindrisch bis keulig, hellfaserig, Velum dünn, anfangs blauviolett, dann gilbend
Fleisch:
violett bis blasslila, dick
Geruch:
widerlich nach Bock oder verbranntem Horn
Geschmack:
unangenehm
Sporen:
rostbraun, mandel- bis eiförmig, warzig
Boden:
saurer Boden
Begleitpflanze:
Gewelltes Plattmoos
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwald unter Fichten Bergwäldern unter Kiefern

Pilz kommentieren

Sammler-Berichte

Noch keine Kommentare vorhanden.

🔍 NEUE SUCHE STARTEN