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Hygrophaner Trichterling

(Clitocybe subspadicea)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: ungenießbarungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Hygrophane Trichterling (Clitocybe subspadicea) besitzt einen 2 bis 6 cm breiten, trichterförmig vertieften Hut. Die Farbe ist im feuchten Zustand dunkel graubraun bis sepiafarben und blasst beim Abtrocknen (hygrophan) deutlich ocker-beige aus. Der Rand ist im feuchten Zustand oft leicht durchscheinend gerieft. Die Lamellen sind schmutzig-weißlich bis blassgrau und laufen deutlich am Stiel herab.

⚠ Giftwarnung: Giftig / Giftverdächtig
Wie viele kleine, weißlich-graue Trichterlinge steht auch diese Art im Verdacht, Muscarin zu enthalten. Da die Unterscheidung zu stark giftigen Arten (wie dem Bleiweißen Trichterling) extrem schwierig ist, darf dieser Pilz niemals für Speisezwecke gesammelt werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er wächst meist gesellig auf nadelstreureichen Böden, oft in Fichtenwäldern, aber auch in Parks oder unter Gebüschen. Er ist ein typischer Spätherbst- bis Winterpilz und kann oft noch nach den ersten Frösten (November bis Januar) gefunden werden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Fehlender Mehlgeruch
Ein wichtiges Merkmal zur Abgrenzung von ähnlichen Arten ist der Geruch: Clitocybe subspadicea riecht eher unbedeutend pilzig oder leicht muffig, aber nicht nach Mehl oder Gurke (Unterschied zum Kaffeebraunen Trichterling).
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Clitocybe subspadicea
Weitere Bezeichnungen:
Nabeltrichterling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 6.0 cm breit; bräunlich, dunkelbräunlich, Trocken weißlich bis beige; jung genabelt, später trichterförmig-genabelt, kahl, Mitte hellbräunlich bis bräunlich, stark hygrophan
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen herablaufend, gedrängt bis mäßig gedrängt, weißlich bis graubeige
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 0.4 cm; relativ schlank, graubräunlich, weißlich überfasert
Fleisch:
weißlich, relativ dünn
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
Sporen:
weißlich, elliptisch, glatt, hyalin
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
Moose, Waldgräser, Einblatt, Bingelkraut, Waldmeister, Farne
Vorkommen / Fundorte:
Laubwald Mischwald unter Buchen unter Fichten unter Eichen unter Kiefern
Doppelgänger:
VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen

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Speisewert:

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